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Freidorf hat Spielraum für Steuerfuss-Senkung

Die Primarschulgemeinde ist erfreut: Sie kann in der Rechnung 2018 einen satten Ertragsüberschuss verzeichnen. Auch rechnet sie mit steigenden Schülerzahlen.
Max Eichenberger
Bald sollen die Schülerzahlen in Freidorf wieder ansteigen. (Bild:PD)

Bald sollen die Schülerzahlen in Freidorf wieder ansteigen. (Bild:PD)

Die Primarschulgemeinde Freidorf-Watt Landschulgemeinde stehe mit einer kostengünstigen Verwaltung und schlanken Strukturen gut da, sagt Präsident René Gruber. 41 Schulbürger haben am Donnerstag die Rechnung 2018 einstimmig angenommen. Mit gutem Grund: statt eines budgetierten Defizits von einer Viertelmillion resultierte nämlich ein satter Ertragsüberschuss in fast derselben Höhe.

Neben geringeren Kosten führt Gruber das Ergebnis auf die ergiebiger sprudelnden Steuern zurück. Das Budget 2019, das auf dem bisherigen Steuerfuss von 65 Prozent basiert und mit einem Aufwandüberschuss von knapp 46'000 Franken rechnet, wurde ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen. Die Schulden konnten weiter abgebaut werden: sie machen René Gruber zufolge noch 295 Franken pro Einwohner aus. Umgekehrt sei es möglich gewesen, stattliches Eigenkapital zu bilden.

Von der Sek werden keine Geschenke erwartet

Spielraum bestünde grundsätzlich bei diesen «erfreulichen Zahlen», den Steuerfuss zu senken. Das war zwar schon erwogen worden. Man warte aber ab, wie die Auswirkungen des neuen kantonalen Beitragsgesetzes auf die Schule sein werden. Dieses soll 2020 eingeführt werden und sei noch mit Unsicherheiten behaftet, sagt Gruber. Während die Sekundarschulen damit entlastet werden, sehe es bei den Primarschulgeeinden tendenziell umgekehrt aus.

Es sei nicht damit zu rechnen, dass die Sekundarschulgemeinde Arbon diesen Vorteil weitergeben werde. Für die Primarschulgemeinde Freidorf-Watt habe man eine Mehrbelastung in der Grössenordnung von drei Steuerprozenten errechnet. Doch das sei noch nicht in Stein gemeisselt, und tendenziell dürfte sie geringer ausfallen.

Erfreulich ist laut Gruber, dass durch den Zuzug von jüngeren Familien wieder stärkere Jahrgänge nachkommen:

«Nach einer eher rückläufigen Entwicklung haben wir die Talsohle erreicht. Die Schülerzahlen werden wieder ansteigen»

Derzeit besuchen 120 Kinder den Kindergarten und die Primarschule.

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