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Frau an der Spitze der Kreuzlinger Bürgergemeinde

Nach zwanzig Jahren an der Spitze der Bürgergemeinde gab Urs Neuweiler sein Amt am Mittwoch ab. Cornelia Zecchinel übernimmt.
Kurt Peter
Neu in der Verwaltung ist Annett Neuweiler (l.), Urs Neuwiler übergab das Präsidentenamt an Cornelia Zecchinel. (Bild: Kurt Peter)

Neu in der Verwaltung ist Annett Neuweiler (l.), Urs Neuwiler übergab das Präsidentenamt an Cornelia Zecchinel. (Bild: Kurt Peter)

Die Jahresversammlung der Bürgergemeinde Kreuzlingen im Jugendhaus stand ganz im Zeichen des Wechsels an der Spitze der Verwaltung. Der im Jahr 1982 in den Vorstand gewählte und seit 1999 als Präsident amtierende Urs Neuweiler hatte seinen Rücktritt als Präsident erklärt.

«Ich blicke auf eine interessante und spannende Tätigkeit zurück, deren Höhepunkte die Gründung der Betriebsgemeinschaft Pro Forst und der Umbau der Wildsauenhütte waren»,

sagte Neuweiler in seinem Rückblick. Stadtpräsident Thomas Niederberger bedankte sich im Namen des Stadtrates bei Urs Neuweiler: «Das Engagement war gross, die Bilanz positiv», sagte er. Pro Forst, die Wildsauenhütte und kerngesunde Finanzen seien das Resultat der Arbeit.

Als neue Präsidentin stellte sich Cornelia Zecchinel zur Wahl. Sie bekam 35 der 42 möglichen Stimmen und bedankte sich bei den Anwesenden. «Es ist ein besonderer Moment und es ist eine grosse Freude, mitzuarbeiten». In die Verwaltung wurden zudem Christoph Baumann, Gregor Rutishauser, Urs Neuweiler, Ruedi Wolfender und neu Annett Neuweiler für Willi Studer gewählt.

Waldbesitzer spannen zusammen

In seinem Jahresbericht hob Urs Neuweiler die Bedeutung des Totholzes im Wald hervor. Dieses fördere die Biodiversität. Im Gebiet der Bürgergemeinde seien deshalb 23 Hektaren Wald für die Dauer von 2018 bis 2023 unter Schutz gestellt. Ein weiterer Meilenstein sei die letzten Oktober beschlossene Gründung der Waldbesitzerkorporation Kreuzlingen.

Die Rechnung 2018 wurde von Kassier Gregor Rutishauser vorgestellt. Diese schloss mit einem Gewinn von 2235 Franken. Zwar habe sich der Aufwand gegenüber dem Budget deutlich erhöht, allerdings sei auch der Ertrag aus dem Holzverkauf mit 54000 Franken um 21000 Franken höher ausgefallen als budgetiert. «Der Erlös aus der Vermietung der Wildsauenhütte blieb mit 26800 Franken auf den Werten der Vorjahre», erklärte der Kassier. Das Budget 2019 sehe eine ausgeglichene Rechnung vor. Aufgrund der Investitionen werde die Waldhütte allerdings deutlich weniger Erfolg ausweisen.

Das Ergebnis von Pro Forst wurde von Betriebsleiter Ruedi Wolfender präsentiert. «Die Rechnung ist noch nicht abgeschlossen, aber wir gehen von einem Gewinn aus», sagte er. Der Personalaufwand 2018 betrage 337000 Franken, der Sachaufwand 566000 Franken. Gestiegen seien die Erträge bei Aufträgen für Dritte, diese lägen bei 362000 Franken. «Für Partner erledigte Pro Forst Aufträge im Wert von 250000 Franken, Schnitzelholz wurde für 256000 und Brennholz für 108000 Franken verkauft», erklärte Ruedi Wolfender. Diese Beträge entsprechen den Vorjahren.

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