Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Franz Tschopp hört auf: Erlen und Birwinken suchen neuen Einsatzleiter für den Rotkreuz-Fahrdienst

In den nächsten Monaten steht beim Rotkreuz-Fahrdienst für die Gemeinden Erlen und Birwinken ein Wechsel bei der Einsatzleitung an. Franz Tschopp tritt altershalber zurück, eine Nachfolgelösung wird noch gesucht.
Hannelore Bruderer
Franz Tschopp, Einsatzleiter des Rotkreuz-Fahrdienstes für die Gemeinden Erlen und Birwinken, führt am Computer Buch. (Bild: Hannelore Bruderer)

Franz Tschopp, Einsatzleiter des Rotkreuz-Fahrdienstes für die Gemeinden Erlen und Birwinken, führt am Computer Buch. (Bild: Hannelore Bruderer)

Ohne Grund schaut sich Franz Tschopp nicht nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für seine Tätigkeit als Einsatzleiter des Rotkreuz-Fahrdienstes um. Denn seinen Freiwilligeneinsatz zum Wohl meist älterer Einwohner leistet er gerne. «Ich werde im nächsten Jahr 80. Dann ist mit Fahren Schluss. So sind die Regeln des Fahrdienstes», erklärt er. Nur die Einsätze koordinieren, ohne selber zu fahren, will er nicht.

«Fast alle Fahrten werden zwar im Voraus gut geplant, aber manchmal gibt es Notfälle. Diese Fahrten habe ich dann meistens selber gemacht», sagt er. Auch sonst bietet der umtriebige Rentner den Einwohnern eine Serviceleistung, die es wohl kaum ein zweites Mal gibt: Er ist fast rund um die Uhr erreichbar, sieben Tage die Woche. Dies werde von seinem Nachfolger aber nicht erwartet, sagt Tschopp. Es gebe künftig fixe Telefonzeiten.

Das Spektrum der Aufgaben ist breit

Zu den Aufgaben des Einsatzleiters gehören neben dem Einteilen der rund 20 Fahrerinnen und Fahrer auch das Führen von Statistiken, die Teilnahme an den jährlichen, obligatorischen Informationsnachmittagen des Roten Kreuzes und das Umsetzen und Überwachen der Einsatzvereinbarung zwischen dem Roten Kreuz und den freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern.

«Ideal wäre natürlich eine Person, die den Fahrdienst bereits als Fahrer kennt», sagt Franz Tschopp. Im Team hat er deshalb schon einmal die Fühler ausgestreckt, bisher noch ohne Erfolg. «Ich würde mich deshalb freuen, wenn sich Einwohnerinnen und Einwohner bei mir melden, die Interesse an dieser Aufgabe haben und sich ehrenamtlich engagieren wollen», erklärt Tschopp.

Zähle er die Arbeit als Einsatzleiter und Fahrer zusammen, so komme er durchschnittlich auf drei Stunden im Tag, meint er. Es gibt aber ausser den Telefonzeiten auch andere Bereiche, die neu geregelt werden können, so etwa die Bevorschussung der Fahrerentschädigung, die Tschopp derzeit als Privatperson vornimmt.

Gemeinden wissen den Einsatz zu schätzen

«Diese Organisation ist für die Einwohner der Gemeinden Erlen und Birwinken enorm wertvoll. Deshalb unterstützen wir sie im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne», sagt Gemeindepräsident Roman Brülisauer. «Man darf aber nicht vergessen, dass der Rotkreuz-Fahrdienst eine Freiwilligenorganisation ist. Ein so starker Einsatz, wie ihn Franz Tschopp und das Fahrerteam zeigen, ist nicht selbstverständlich.»

Dass die Gemeinden die Organisation schätzen und unterstützen, freut den Einsatzleiter. «Wir haben es zum Beispiel der Grosszügigkeit der Gemeinden zu verdanken, dass alle unsere Fahrer mit einer Notfalltasche mit wichtigsten Hilfsmitteln ausgestattet worden sind», sagt Tschopp.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.