Das Mannschaftscar-Design stammt vom eigenen Spieler: In Weinfelden nehmen die Floorballer ihre neue rollende Heimat in Empfang

Auf dem Marktplatz ist am Samstag der neue «Apfelcar» von Floorball Thurgau eingetroffen.

Werner Lenzin
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Im Beisein der Mannschaft gibt es vor der Abfahrt für Chauffeur Christian Dürr Äpfel aus den Händen von Trainer Jukka Ruotsalainen.

Im Beisein der Mannschaft gibt es vor der Abfahrt für Chauffeur Christian Dürr Äpfel aus den Händen von Trainer Jukka Ruotsalainen.

(Bild: Werner Lenzin)

Abseits des Weihnachtsmarktes und im Beisein einiger wenigen Zuschauer treffen am Samstag die Spieler von Floorball Thurgau mit ihrem verfrühten Weihnachtsgeschenk auf dem Marktplatz ein. Das Design auf der Karosserie des Cars besticht durch das Emblem von Floorball Thurgau und dem Slogan:

«Unihockey made of Thurgau».

Empfangen wird die Mannschaft auch von Markus Wiedmer. Er ist seit der Gründung von Floorball Thurgau im Jahr 2001 im Vorstand und zuständig für die Finanzen. «Mit dem neu gespritzten Car möchten wir Floorball Thurgau im Mittelthurgau noch bekannter machen», sagt er.

«Wir spüren sehr viel Begeisterung und freuen uns über dieses Fahrzeug.»

Jungfernfahrt nach Altendorf

Die Idee eines eigenen Cars stammt laut Wiedmer von Daniel Madörin. Seit letzter Saison fährt die Firma Apfelcar die Spieler von Floorball Thurgau an die Matches.

Das Design hat ein talentierter Spieler mit Marketingleiter Marco Diem entworfen. Die Kosten für die Beschriftung hat die Firma Apfelcar übernommen. Für Wiedmer soll dieser besondere «Apfelcar» zur Heimat für die Spieler werden und ihnen ein gutes Gefühl vermitteln, wenn sie weit weg von der Paul-Reinhart-Halle einen Match bestreiten. Er hofft, dass die Spieler darin viele fröhliche Rückfahrten erleben dürfen.

«Wir liebäugelten schon immer mit einem eigenen Car und alle in der Stadt Weinfelden sollen uns erkennen», freut sich U23-Natispieler Simon Huber, der am Spiel in Altendorf auch im Einsatz steht.

Ein Schritt in Richtung Professionalität

Für ihn ist es ein Schritt in Richtung sportliche Professionalität und er ist zufrieden, dass auch die Junioren das neue Transportmittel benützen werden. Sportchef Beni Bötschi ist begeistert, dass die Spieler dank des Komforts entspannt an den Spielorten ankommen und auf der Heimfahrt regenerieren können. Dann startet der Car hupend mit der Mannschaft an Bord zur Jungfernfahrt nach Altendorf zum Match gegen die Red Devils.

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