Flohmarkt und Fahrradbörse
Kindervelos sind besonders beliebt: Im Weinfelder Zentrum gibt es neue Besitzer für alte Ware

Am Samstag fanden der Flohmarkt und die Velobörse gleichzeitig im Zentrum Weinfeldens statt. Besonders die Velobörse fand grossen Andrang. Rund 140 Fahrräder wurden zum Verkauf angeboten.

Monika Wick
Merken
Drucken
Teilen
Beim Pestalozzi-Schulhaus fand die Velobörse statt. Gleich nebenan auf dem Marktplatz wechselten Flohmarktgegenstände den Besitzer.

Beim Pestalozzi-Schulhaus fand die Velobörse statt. Gleich nebenan auf dem Marktplatz wechselten Flohmarktgegenstände den Besitzer.

Bild: Monika Wick (Weinfelden, 27. März 2021)

Das Objekt der Begierde ist am Samstag in Weinfelden vor allem eines – bereits gebraucht. Denn sowohl beim Flohmarkt auf dem Marktplatz als auch bei der Velobörse auf dem Platz vor dem Pestalozzischulhaus wechselte ausrangierte, aber noch funktionstüchtige Ware ihren Besitzer. «Wir freuen uns sehr, dass Flohmärkte wieder stattfinden dürfen. Das Schutzkonzept ist im Freien gut umsetzbar und wird gut befolgt», sagt Organisator Toni Pfeffer.

Toni Pfeffer, Organisator Flohmarkt Weinfelden.

Toni Pfeffer, Organisator Flohmarkt Weinfelden.

Bild: Monika Wick

Gegen die Windböen gibt es hingegen keinen Schutz. Die Händler haben mit dem Sichern ihrer Ware alle Hände voll zu tun. «Wenigstens scheint die Sonne», bemerkt eine Händlerin lachend. Besonders begehrt scheinen Spielzeuge zu sein. Etliche Kinder investieren ihr Taschengeld in Plüschtiere, Feuerwehrautos oder Puzzles.

Das Interesse ist gross

Sehr begehrt sind auch die Velos, die in geringer Entfernung feilgeboten werden. «Das Interesse ist sehr gross. Zum Verkaufsbeginn mussten wir sogar Leute vor der Absperrung warten lassen», erklärt Franz Portmann, Regionsvertreter Weinfelden des VCS Thurgau.

Franz Portmann, VCS Weinfeldn.

Franz Portmann, VCS Weinfeldn.

Bild: Andrea Stalder

140 Fahrräder wurden im Vorfeld abgegeben und vom Verkaufsteam auf ihre Verkehrstüchtigkeit überprüft.

«Im letzten Jahr war das Interesse viel geringer, was wohl auch daran lag, dass wir die ­Börse in den Herbst verschieben mussten.»

Besonders gross ist das Interesse an Kindervelos. Nachdem die Optik für gut befunden wurde, wird das auserwählte Fahrrad auf einer kurzen Probefahrt auf seine Bequemlichkeit geprüft.

Unter den Kaufwilligen sind zum ersten Mal auch Karin und David Ueltschi mit ihren drei Kindern. «Die Kinder wachsen so schnell und machen häufiger etwas kaputt, da ist es gut, wenn man Velos gebraucht kaufen kann», erklärt Familienvater David Ueltschi. Obwohl die Familie nicht fündig wurde, erachten sie die Börse als gute und sinnvolle Sache.