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Feuerwehrverband Thurgau will Aus- und Weiterbildung fördern

Das Ostschweizer Feuerwehr Ausbildungszentrum erfreut sich grosser Nachfrage, wie Regierungsrätin Cornelia Komposch an der Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Thurgau in Diessenhofen betonte.
Thomas Güntert
Alle Abstimmungen gingen ohne Gegenstimme über die Bühne.(Bild: Thomas Güntert)

Alle Abstimmungen gingen ohne Gegenstimme über die Bühne.(Bild: Thomas Güntert)

Nachdem die Stadtmusik Diessenhofen für den festlichen Auftakt der Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Thurgau sorgte, gab es von der Regierungspräsidentin Cornelia Komposch wertschätzende Worte an die Feuerwehrleute. Die Vorsteherin des Departements für Justiz und Sicherheit bezeichnete die ausgezeichnete und konstruktive Zusammenarbeit mit der Gebäudeversicherung und dem Feuerschutzamt als matchentscheidend für die Arbeit des Verbandes.

Als besonderen Lichtblick sieht sie das Ostschweizer Feuerwehr Ausbildungszentrum, das seit einem Jahr quasi im Vollbetrieb steht. «Die Nachfrage ist übererwartet gross und die Rückmeldungen der Nutzer der Verbandskantone sehr positiv», betonte Komposch, die sich auch erfreut über das Engagement in der Jugendarbeit zeigte. In ihrer Vorausschau bemerkte die Regierungsrätin, dass das Feuerschutzamt personell aufgestockt und der beengte Standort von der Frauenfelder Spannerstrasse verlegt wird. «Die Feuerversicherung verzeichnete im letzten Jahr durch die grossen Feuer- und Elementarschadenbelastungen eine Negativbilanz. Das Minusjahr kann allerdings mit den Reserven aufgefangen werden.

Atemschutzinstruktoren gehen nach Deutschland

Nachdem Präsident Raphael Heer 194 der 271 Stimmberechtigten der 60 Sektionen des Verbandes begrüsste, betonte er in seinem Jahresbericht die Wichtigkeit der Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmänner und -frauen. In diesem Jahr werden sich sechs Atemschutz Instruktoren eine Woche lang in einem deutschen Ausbildungszentrum bei Düsseldorf weiterbilden.

Ausbildungschef Manuel Britschgi erwähnte, dass im vergangenen Jahr 1368 Teilnehmer an Grund- und Weiterbildungskursen teilgenommen hatten. Er kritisierte aber auch die hohe Anzahl von kurzfristigen Absagen bei den Kursen. Im neuen Programm sind Grundkurse für den Verkehrsdienst und die Absturzsicherung neu hinzugekommen.

Verdiente Wehrmänner geehrt

Finanzchef Adrian Salvisberg präsentierte die Jahresrechnung 2018, die mit einem Gewinn von rund 6000 Franken abschliessen konnte, wodurch sich das Eigenkapital auf knapp 31000 Franken erhöhte. Das Budget 2019 lässt Einnahmen von rund 72000 Franken und einen Gewinn von rund 3000 Franken erwarten. Zum Schluss ehrte Salvisberg 14 verdiente Wehrmänner, die 30 Jahre und länger im Feuerwehrdienst sind. Dienstältester war der Gefreite René Schümperli von der Feuerwehr Arbon. Besonderen Applaus bekam der «Lokalmatador», Felweibel Werner Sommer von der Feuerwehr Region Diessenhofen, der 32 Jahre auf dem «Buckel» hat.

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