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Festkonzert der Stars von morgen im Amriswiler Pentorama

Krönender Abschluss des Studienjahrs: Solisten und Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatorium spielten im Pentorama.
Barbara Hettich
Saxofonistin Ayleen Weber war einst mit den Swing Kids unterwegs. (Bild: Barbara Hettich)

Saxofonistin Ayleen Weber war einst mit den Swing Kids unterwegs. (Bild: Barbara Hettich)

Es sind die Stars von morgen, die am Samstagabend auf der Bühne des Pentoramas standen. Respektive auf einer Vorbühne, denn der Akustik zuliebe haben die Organisatoren der «Amriswiler Konzerte» für die rund 50 Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchesters des Vorarlberger Landeskonservatoriums eine Plattform vor die Bühne gebaut. Es hat sich gelohnt: «Vergessen Sie die Elbphilharmonie, bei uns hören Sie auch den leisesten Ton», sagte Thomas Haubrich und moderierte gekonnt durch den Konzertabend.

Das Vorarlberger Landeskonservatorium zählt zu den bedeutenden Kulturträgern der Bodenseeregion. Wie jedes Jahr stellen sich die Studierenden aller Instrumental- und Gesangsklassen dem Wettbewerb um die begehrte Auftrittsmöglichkeit beim traditionsreichen «Festkonzert junger Solisten». Den Besten bietet sich in diesem Abschlusskonzert des Studienjahres die Möglichkeit, mit dem Sinfonieorchester des Konservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack aufzutreten.

Von den 320 Studierenden haben es sechs unter die Besten der Besten geschafft und für die leider nur wenigen Zuhörerinnen und Zuhörer im Pentorama waren die musikalischen Darbietungen eine Offenbarung: Mit unglaublicher Präzision spielte die russische Pianistin Maja Melnitschenko das Allegro maestoso aus Mozarts Klavierkonzert. Johanna Bilgeri aus Lichtenstein holte bei einer Komposition von Carl Maria von Weber die schönsten Töne aus ihrem Fagott hervor und die italienische Violonistin Francesca Temporin liess bei der Havanaise von Camille Saint-Saëns den Bogen bis zu den höchsten Tönen über die Saiten tanzen. Hingebungsvoll spielte der junge österreichische Cellist Kilian Erhart eine Komposition von Max Bruch und der Deutsche Michael Gundolf Loss begeisterte mit Musik von Johannes Brahms.

Fast ein Heimspiel

Auch eine Schweizerin hat es unter die Besten der Besten geschafft. Einst war Ayleen Weber aus Zuckenriet mit den Swing Kids von Dai Kimoto unterwegs, am Samstagabend stand sie mit ihrem Altsaxofon auf der Bühne im Pentorama Amriswil. Für sie ist es fast ein Heimspiel. «Es ist schön, wieder einmal in der Schweiz zu spielen», sagte die Preisträgerin zahlreicher Musikwettbewerbe vor dem Konzert.

Sie spielte drei Sätze aus der Sonate in Cis-Dur von Fernande Decruck, meisterte spielend schwierigste Passagen, sie schien eins mit ihrem Instrument und begeisterte durch ihre gefühlvolle und ausdrucksstarke Interpretation.

Das Publikum dankte mit viel Applaus den jungen Solistinnen und Solisten und dem Orchester für den wunderbaren Konzertabend. «Es ist immer wieder ein Erlebnis, diesem jungen Orchester, diesen jungen Musikerinnen und Musikern zuzuhören. Sie sind noch nicht professionell abgebrüht und spielen sich die Seele aus dem Leib, das ist berührend», sagte eine Konzertbesucherin.

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