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Die FDP Romanshorn präsentiert ein Dreierticket für Stadtrat und Stadtpräsidium

Die FDP Romanshorn stellt an einer Pressekonferenz ihre Kandidaten für den Stadtrat vor: den bisherigen Stadtrat Markus Fischer und Politneuling Philipp Gemperle. Ausserdem erläutert Stadtpräsident David H. Bon, warum er sich zur Wiederwahl stellt.
David Grob
Romanshorn im Hintergrund: FDP-Ortspräsident Arno Germann, der jetzige Stadtpräsident David H. Bon, Stadtrats-Kandidat Philipp Gemperle und der jetzige Stadtrat Markus Fischer. (Bilder: Reto Martin)

Romanshorn im Hintergrund: FDP-Ortspräsident Arno Germann, der jetzige Stadtpräsident David H. Bon, Stadtrats-Kandidat Philipp Gemperle und der jetzige Stadtrat Markus Fischer. (Bilder: Reto Martin)

Der Routinier

Stadtrat Markus Fischer strebt seine vierte Amtsperiode an.

Stadtrat Markus Fischer strebt seine vierte Amtsperiode an.

Mit Stadtrat Markus Fischer stellt sich ein ein alter Hase in der Romanshorner Stadtpolitik ein weiteres Mal zur Verfügung als Stadtrat. Fischer ist bereits seit 2008 und drei Legislaturperioden im Amt und strebt nun seine vierte und wohl letzte an. Fischer bezeichnet sich selbst als «Ur-Romanshorner», der den grössten Teil seines Lebens in Romanshorn verbracht habe. Dies sei auch einer der Gründe, warum er sich zur Wiederwahl stellt:

«Es versteht sich von selbst, dass mir die Stadt und ihre Gestaltung am Herzen liegt.»

Fischers Hauptmotivation liegt aber darin, dass er seine begonnene Aufgabe gerne abschliessen würde und spricht damit die Revision der Kommunalplanung an, der als kantonaler gesetzlicher Auftrag von den einzelnen Gemeinden abgeschlossen werden muss. Er wisse aus eigener Erfahrung wie schwierig es für eine neue Person sei, diesen Auftrag frisch zu übernehmen und weiterzuführen. Fischer sagt:

«Es ist meine Überzeugung, dass es sinnvoll ist, wenn ich die Kommunalplanung weiterhin übernehme und zu Ende führe.»

Aus diesen Gründen möchte Fischer auch weiterhin das Ressort Ortsplanung und Baurecht leiten.

Der Politneuling

Politisch noch unbeschrieben: Stadtratskandidat Philipp Gemperle.

Politisch noch unbeschrieben: Stadtratskandidat Philipp Gemperle.

Im Gegensatz zu Fischer hat Philipp Gemperle, der zweite Stadtratskandidat der FDP Romanshorn, noch kein politisches Amt bekleidet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der 33-Jährige politisch unerfahren ist - auch wenn seine Begegnungen mit der Politik mehr analytischer und kommunikativer Art waren. Der ehemalige Student der Politikwissenschaft ist seit 2003 journalistisch tätig und arbeitete unter anderem als Radio-Journalist für das Regionaljournal Ostschweiz. Gemperle sagt:

«Dadurch konnte ich mir ein Netzwerk in der ganzen Ostschweiz aufbauen.»

Seit Anfang 2018 ist Gemperle ausserdem Kommunikationsverantwortlicher der Stadt Wil, momentan noch im 100-Prozent-Pensum. Bei einer allfälligen Wahl würde er auf 90 Prozent reduzieren. Gemperle meint: «Ich bin überzeugt, dass dies mit meinem flexiblen Arbeitgeber organisatorisch funktioniert.»

Doch was sind die Gründe für seine Kandidatur? «Seit David H. Bon Stadtpräsident ist, kam Aufbruchstimmung auf», sagt Gemperle. Diese Entwicklung möchte er weiter vorantreiben. Momentan habe man aber etwas den Rückhalt in der Bevölkerung verloren. «Das Stimmvolk sagt nicht mehr zu allem einfach Ja», sagt Gemperle. Er möchte deshalb Volksnähe beweisen, um das Verständnis für den Stadtrat wieder stärker herzustellen und die besten Lösungen für Romanshorn zu finden. Gemperle sagt:

«Ich möchte die Zukunft gestalten und nicht einfach die Stadt verwalten.»

Dies gelang Gemperle bereits in ehrenamtlicher Funktion: er war Teil des Organisationskomitees für das Thurgauer Kantonalturnfests, das im Sommer in Romanshorn stattfand. Diese Leidenschaft fürs Turnen verbindet ihn auch mit Markus Fischer, der ebenfalls Teil des OKs war.

Der Stadtpräsident

Bereits seit Juni ist bekannt, dass der Romanshorner Stadtpräsident David H. Bon sich zur Wiederwahl stellt und seine dritte Amtsperiode in Angriff nehmen möchte. Wie Gemperle möchte Bon das Stimmvolk wieder stärker ins Boot der Hafenstadt holen. Er sagt:

«Unsere Ziele können wir nur mit der Bevölkerung erreichen.»

Ein Grund für seine Kandidatur: Politische Kontinuität für Romanshorn.

Ein Grund für seine Kandidatur: Politische Kontinuität für Romanshorn.

Und dieses Ziel sei es, die Hafenstadt weiterzuentwickeln und ihr Potenzial zu nutzen. «Dafür bin gewählt worden», sagt Bon dies sei ihm bereits teilweise gelungen und diesen Weg wolle er weiter gehen. Als Beispiele nennt Bon die Sanierung des Locoramas und des Kinos Roxy. «Auch konnten wir das Profil der Hafenstadt schärfen.» Erst kürzlich verkündete Thurgau Tourismus den Standortwechsel von Amriswil nach Arbon - was die Stadt auch mit Lobbying beeinflusst habe. Bon sagt:

«Quintessenz ist, dass wir Romanshorn als eines der sechs urbanen Wirtschaftszentren des Kantons positionieren konnten.»

Gerade die Wirtschaft erwarte Kontinuität bei der Planung und bei den Entscheidungsträgern, sagt Bon. Der eingeschlagene Weg soll nun weitergegangen und nicht abgebrochen werden.

Gegen den eingeschlagenen Weg stellt sich die überparteiliche zusammengesetzte Findungskommission, die per Inserat Gegenkandidaten zu Bon sucht. «Dies ist gelebte Demokratie», meint Bon trocken. Es falle aber auf, dass in der Findungskommission viele konservative, gar reaktionäre Kräfte zu finden seien, meint Bon. Er freue sich auf die Diskussion, die nur bereichern könne. Bon hält die Fackel der Meinungsfreiheit hoch und sagt:

«Ich bin ein Demokrat, durch und durch.»

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