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FC Kreuzlingen und FC Frauenfeld im Cup eine Runde weiter, Amriswil scheitert

Das Cup-Vorrundenspiel zwischen Amriswil und Kreuzlingen aus der 2. Liga interregional ist lange offen, weil die Amriswiler nach der Pause trotz 0:2-Rückstand voll dagegen halten. Am Ende verlieren sie 1:3. Kantonsrivale Frauenfeld setzt sich gegen Ligakonkurrent Chur ebenfalls mit 3:1 durch.
Ernst Zaugg
Kreuzligens Ermir Selmani (am Ball) kann von Amriswils Raul Perez (links) nicht gestoppt werden. (Bild: Mario Gaccioli)

Kreuzligens Ermir Selmani (am Ball) kann von Amriswils Raul Perez (links) nicht gestoppt werden. (Bild: Mario Gaccioli)

Zum Abschluss des Kalenderjahres 2018 massen sich der FC Amriswil und der FC Kreuzlingen nochmals ausserhalb der Meisterschaft der 2. Liga interregional. Das erste Vorrundenspiel der Cup-Qualifikation gewannen die favorisierten Kreuzlingen auswärts mit 3:1, mussten dafür aber hart kämpfen. Aufgrund der überlegen geführten ersten Halbzeit geht der Sieg für die Gäste in Ordnung.

Der FC Kreuzlingen setzte den Ligakonkurrenten aus dem Oberthurgau mit seinen schnellen Angreifern früh unter enormen Druck. Nach einem Pass in die Tiefe übernahm Bode und lief bis zur Behindlinie, schaute kurz, legte den Ball zentimetergenau auf Karaki, der herrlich in die Ecke zum 1:0 für Kreuzlingen traf. Chancenlos waren die Amriswiler aber keinesfalls. Schochs Kopfball nach einer Flanke Bärlochers ging knapp übers Tor und ein Weitschuss von Germann pflückte FCK-Goalie Stokanovic.

Nach aberkanntem 1:1 fällt blitzschnell das 0:2

Kreuzlingen, der Leader in der Meisterschaft, blieb jedoch um einiges gefährlicher als die Platzherren, wirbelten im Strafraum des FCA, wobei Goalie Stadler gleich zweimal retten musste. In der 26. Minuten glückte Amriswil der vermeintliche Ausgleich. Schoch flankte auf den Kopf eines Mitspielers und der hohe Ball senkte sich wunderbar unter die Latte. Der Schiedsrichter gab das Tor, doch sein Assistent intervenierte wegen Haltens. Die Kreuzlinger führten den Freistoss sofort aus und 30 Sekunden später lag der Ball zum 2:0 im Amriswiler Kasten. Wiederum war der herausragende Bode losgezogen und hatte diesmal für Torschütze Pentrelli aufgelegt.

Die gute Nachricht für das Heimpublikum auf dem Tellenfeld: Amriswil lebte noch. Niklaus schickte Miljic auf die Reise, der sich erst durchsetzen konnte, dann aber hängen blieb. Kurze Zeit später tauchte Niklaus selber im gegnerischen Strafraum auf, kam zum Kopfball, traf jedoch auch nicht. In der zweiten Halbzeit machte der Aufsteiger und Aussenseiter in diesem Spiel dann richtig Druck. Kreis per Kopf und Bärlocher mit einem wuchtigen Torschuss hatten beste Chancen.

Torschütze Moser bleibt das Doppelpack verwehrt

Doch erst in der 73. Minute erzielte der fleissige Moser den von Amriswil so ersehnten Anschlusstreffer. Einen zuerst abgewehrten Ball versenkte er in die weite Torecke. Kurz darauf hätte Moser gleich den 2:2-Ausgleich erzielen müssen, doch sein Kopfball ging über das leere Tor. Erst ein Konter in der 87. Minute begrub Amriswils Hoffnungen auf einen Exploit. Faridonpur traf zum 3:1 für Kreuzlingen.

FC Frauenfeld schliesst Vorrunde versöhnlich ab

In seinem letzten Spiel des Jahres 2018 besiegte der FC Frauenfeld den Ligakonkurrenten Chur zu Hause mit 3:1. Für das erste Vorrundenspiel der Cup-Qualifikation mussten beide Teams Umstellungen vornehmen. Trotzdem begannen sie sehr engagiert. Frauenfelds Angst stand schon nach fünf Minuten alleine vor dem Churer Goalie, der sich aber ein erstes Mal auszeichnen konnte. Besser machte es Haag in der nächsten Aktion: Sein Knaller passte genau zur 1:0-Führung der Thurgauer (6.). Die Churer spielten munter mit und kamen nur zehn Minuten später durch den omnipräsenten Alfred zum 1:1. Das Spiel wogte nun hin und her. Jakobcin und Kälin hatte gute Möglichkeiten zur erneuten FCF-Führung. Nach einer halben Stunde musste der beste Churer, Alfred, das Spielfeld verletzt verlassen. Das führte zu einer vorübergehenden Verunsicherung der Bündner, die Starcevic mit dem 2:1 für die Frauenfelder noch vor der Pause ausnutzte (35.). Lucarelli erlöst den FCF nach 80 Minuten Die zweite Halbzeit begann unaufgeregt. Torschütze Starcevic stand nach 70 Minuten alleine vor dem Churer Goalie, traf aber das Tor nicht. Die Thurgauer schienen das Spiel gegen den in der Meisterschaft um zwei Punkte und zwei Plätze bessere Gegner gut im Griff zu haben. Der knappe Spielstand liess Chur aber weiter hoffen. Lucarelli erlöste dann nach 80 Minuten die Frauenfelder Anhänger: Alleine vor dem Churer Keeper traf er trocken zum 3:1, was die Vorentscheidung bedeutete. Die Bündner gab sich allerdings noch nicht geschlagen. Piperno donnerte kurz vor Schluss einen Weitschuss ans Lattenkreuz, auf der anderen Seite sündigten die Gastgeber nochmals völlig alleinstehend vor dem Tor. Frauenfelds Sieg geht in Ordnung, die Churer hatten nach der Auswechslung von Alfred offensiv nicht mehr viel zu bieten. Mit dem ersten Heimsieg der Vorrunde zieht der FCF in die zweite Cup-Vorrunde ein, die im April 2019 ausgetragen wird. (usc)

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