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Faszinierende Miniaturwelten in Arbon

Der Klassiker trotzt den E-Games: Die Legoausstellung im Seeparksaal ist ein Publikumsmagnet.
Max Eichenberger
18 Bilder

Am 5. und 6. Oktober hat die grösste Legoausstellung der Schweiz, die SteinCHenwelt, in Arbon halt gemacht

Die Veranstalter müssen sich nicht zu lange Gedanken darüber machen, welches Zielpublikum sie ansprechen sollen. Sie haben leichtes Spiel: «Die Legowelten ziehen Jung und Alt in ihren Bann, da gibt es kein Alter», sagt Andreas Kunz, der die zweitägige Ausstellung nach Arbon gebracht hat – die bisher grösste dieser Art in der Schweiz. Sie ist ein Selbstläufer und entzückt ebenso gestandene wie junge Lego-Fans.

Grossväter schwelgen in Kindheitserinnerungen

Mit den damals noch einfachen und kantigen Kunststoffbauklötzchen sind schon die Grossväter gross geworden, die in Kindheitserinnerungen schwelgen. Auch auf deren Enkel üben die dänischen Bausteine, die es mittlerweile in Tausenden von Variationen gibt, und was sich damit in aufwendiger Filigranarbeit gestalten lässt, eine ungebrochene Faszination aus. Der Klassiker trotzt dem digitalen Spielzeitalter scheinbar mühelos.

Der Publikumsaufmarsch ist denn auch riesig. Die Objekte versetzen die Besucher ins Staunen, lassen sie eintauchen in lebensecht oder massstabgetreu nachgebildete Miniaturwelten. So präsentiert sich neben dem speienden Vesuv die versunkene Stadt Pompeji wie Phönix aus der Asche. Den American Way of Life vermittelt die Nachbildung des Art-Deco-Districts in Miami Beach, während man sich ein paar Meter weiter im Wilden Westen wähnt und die Szenerie eines John-Wayne-Films vor Augen hat – Revolverduell inklusive.

Millionen Bausteine, sechzig Aussteller

Es sind Millionen Bausteine, die im Seeparksaal verbaut sind. Die Legobau-Kreationen und Schauplätze stammen von sechzig privaten Ausstellern, die der Verein Swisslug in Arbon zusammengebracht hat. Ein Blickfang ist das über vier Meter grosse Lego-Modell des Schlachtschiffs «Bismarck». Zu bewundern gibt es daneben schmucke Häuserzeilen und Ritterburgen, das SBB-Depot Walenstadt, Bahnanlagen oder Flughäfen. Der Thurgau ist mit der Kirche Oberhofen in deren 500. Jubiläumsjahr ebenfalls vertreten. Im Foyer gab es für die Besucher jede Menge Bausätze zu erstehen.

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