Fantastisches Fantastical: Das Kreuzlinger Seenachtfest als Party mit allen Elementen

Das Seenachtfest beeindruckte mit einer riesigen Breite an Attraktionen. Höhepunkt war einmal mehr das Feuerwerk. 50000 Besucher erlebten den dreitägige Mega-Event am Seeufer. Aus polizeilicher Sicht verlief das Fest ruhig.

Urs Brüschweiler
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Die Wassershow im Kreuzlinger Hafenbecken vor der Skyline des Lunaparks. (Bilder: Andrea Stalder)

Die Wassershow im Kreuzlinger Hafenbecken vor der Skyline des Lunaparks. (Bilder: Andrea Stalder)

Der Jubel und Applaus war den Veranstaltern Gewiss. Das Feuerwerkspektakel im Kreuzlinger Trichter am Samstagabend mündete in einem nicht enden wollenden Lichtermeer am Himmel und grossen Knalleffekten. Tausende rund ums Seebecken genossen den jährlich wiederkehrenden emotionalen Höhepunkt des Seenachtfestes. Für die grosse Frage, ob denn nun das Kreuzlinger oder das Konstanzer Feuerwerk beeindruckender war, findet dieses Jahr jeder seine eigene Meinung. Thomas Gut, Geschäftsführer des Fantasticals sagt dazu: «Es gibt hier keine Gewinner und Verlierer, sondern nur Gewinner. Es waren zwei sensationelle Shows.»

Las Vegas oder nicht: auf alle Fälle eine Premiere

Vergleiche sind immer so eine Sache: Ob nun das mit Musik unterlegte Wasserspiel im Hafenbecken tatsächlich an jenes vor dem Hotel Bellagio in Las Vegas herankommt, sei dahingestellt. Am Bodensee hat man eine solche Darbietung auf jeden Fall noch nicht gesehen. Am Freitagabend, am Samstag zur Einstimmung auf das Feuerwerk und auch danach wieder bestaunten die Festbesucher den glanzvollen Tanz der Wasserfontänen mit Licht, Feuer und Musik. Auch Thomas Gut war begeistert und stellte fest, dass dieses neue Element des Seenachtfestes beim Publikum sehr gut ankam.

Überhaupt zeigten sich die Veranstalter sehr zufrieden mit dem Verlauf des Mega-Events. 50000 Menschen tummelten sich gemäss Hochrechnung während der drei Tage auf dem Festgelände. Gezählt wurde jedoch nur am Samstag: 38000 Besucher wurden bei den Einlasskontrollen registriert, wie das OK am Sonntag mitteilte. Man ziehe eine durchwegs positive Bilanz. «Auch weil es zu keinen Zwischenfällen kam.» Die Kantonspolizei Thurgau beschränkte ihre Medienmitteilung zum Seenachtfest gar auf drei Sätze: Ruhig auf dem See und dem Festgelände, keine besonderen Vorkommnisse, keine grösseren Verkehrsbehinderungen.

Weiterfeiern nach der Street Parade

Ruhig aus polizeilicher Sicht bedeutet aber nicht, dass nichts los war. 40 verschiedene Programmpunkte wurden den Gästen am Fantastical angeboten.

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Zahlreiche musikalische Acts erhielten eine Bühne. Einheimische wie auswärtige Formationen lieferten den Soundtrack zum grossen Fest. Die ganz grossen Namen fehlten diesmal. Ausser vielleicht DJ Tanja La Croix. Sie brachte nächtens den Partydome zum Kochen und verlängerte die Zürcher Streetparade bis nach Kreuzlingen. Als ergänzender Programmpunkt hat sich auch das Kultling-Festival beim Seeburg-Theater etabliert. «Es ist eine grosse Bereicherung für uns», sagt Thomas Gut und spricht von einer Win-Win-Situation. Das erfolgreiche Wochenende verdankt man auch dem perfekten Wetter: Nicht zu heiss und kein Regen. «Das ist ein riesiges Geschenk, das wir seit ein paar Jahren immer wieder gerne annehmen», sagt Fantastical-Geschäftsführer Thomas Gut.

Rund 50'000 Menschen am Kreuzlinger Seenachtfest

Das Seenachtfest Fantastical in Kreuzlingen TG ist laut den Organisatoren auch in diesem Jahr ein Erfolg gewesen. Vom Freitag bis Sonntag hätten rund 50'000 Menschen das grösste Seenachtfest am Bodensee besucht, teilten die Organisatoren am Sonntag mit.