Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Fall Schule Wigoltingen: Was die Schulbehörde (nicht) sagt

Nach dem Schulknatsch in Wigoltingen will die Behörde ihre Kommunikation verbessern. Als erste Massnahme organisiert sie einen Informationsanlass.
Sabrina Bächi
Vor den Sommerferien eskalierte in Wigoltingen die Situation zwischen Lehrern und der Schulleitung. Sieben Seklehrer kündigten. (Bild: Reto Martin, 4. April 2019)

Vor den Sommerferien eskalierte in Wigoltingen die Situation zwischen Lehrern und der Schulleitung. Sieben Seklehrer kündigten. (Bild: Reto Martin, 4. April 2019)

Drei Monate ist es her, seit Regierungsrätin Monika Knill in einem Untersuchungsbericht Stellung nahm zum Schulknatsch in Wigoltingen. Sieben von zwölf Sekundarschullehrern hatten gekündigt. Der Eklat in der Gemeinde war gross.

In dem Untersuchungsbericht gibt Knill mehrere Empfehlungen an die Schulbehörde ab. Etwa: «Bei der laufenden und einer allfälligen zukünftigen Organisationsanpassung ist ein ausreichender Einbezug der Lehrpersonen sicherzustellen.» Sie hält auch fest:

«Die Kommunikation der Schulbehörde ist nicht in allen Teilen geglückt.»

Informationsanlass für die Öffentlichkeit

Trotz mehrfacher Nachfrage gab es von Seiten der Wigoltinger Schulbehörde lange keine Stellungnahme zum Untersuchungsbericht. Schliesslich versandte Schulpräsidentin Nathalie Wasserfallen vergangene Woche eine Medienmitteilung, in der sie schreibt, dass der Schulbetrieb im neuen Schuljahr gut gestartet sei.

In der jährlichen Klausurtagung habe sich die Schulführung mit den Ereignissen des vergangenen Schuljahres auseinandergesetzt. Eine künftig gute Kommunikation sei in den Fokus gestellt worden. Es gebe daher am 2. November einen öffentlichen Anlass, an dem die Behörde für Gespräche und persönlichen Austausch bereitstehe.

Keine Reaktion auf Nachfragen

Auf Nachfragen, welche Massnahmen konkret aus dem Untersuchungsbericht abgeleitet würden, ob Mirko Spada nun seine Visionen öffentlich präsentiere oder wie die Behörde den Bericht selbst einordne, gibt es keine Antworten.

Auch auf Fragen, wie die Lehrpersonen künftig besser in Veränderungsprozesse eingebunden würden, antwortet die Behörde nicht. Die Medienmitteilung sei abschliessend. Es gebe keine weiteren Auskünfte, schreibt Nathalie Wasserfallen in einem Mail an die Redaktion.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.