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HC Thurgau verzichtet auf Playoff-Zuzüge

Der HC Thurgau erwartet ab Freitag eine physische Playoff-Serie gegen den HC Ajoie. Das Kader des Qualifikationssiebten ist für die Best-of-7-Serie komplett. So, dass keine Verstärkung mehr verpflichtet wurde.
Matthias Hafen
Topskorer unter sich: Thurgaus Cody Wydo (links) und Ajoies Philip-Michael Devos stehen sich im Playoff-Viertelfinal gegenüber. (Bild: Matthias Hafen)

Topskorer unter sich: Thurgaus Cody Wydo (links) und Ajoies Philip-Michael Devos stehen sich im Playoff-Viertelfinal gegenüber. (Bild: Matthias Hafen)

Der HC Thurgau hält an seiner Philosophie fest. Er lässt im ­Playoff lieber seine bewährten Mannen spielen, als sich auf dem Transfermarkt noch kurzfristig zu verstärken. Zumal der Zustand des Kaders in diesem Jahr keine Notwendigkeit zu Temporärverpflichtungen von den ausgeschiedenen Konkurrenten Winterthur, GCK Lions und Ticino Rockets gab. «Es war nicht einmal eine Frage des Geldes», sagt HCT-Geschäftsführer Patrick Bloch. «Wir hatten schlicht keinen Bedarf.» Einzig bestimmte Spielertypen hätten die Thurgauer interessiert. Solche, die die Mannschaft punktuell verstärken. «Aber im Hinblick auf den Viertelfinal­gegner hat nichts gepasst», sagt Bloch. Will heissen, dass kein Spieler zur Verfügung stand, der für den HC Thurgau primär die Knochen hinhält.

Denn der Qualifikationssiebte geht davon aus, dass die Best-of-7-Serie gegen Ajoie zu einer Angelegenheit wird, die blaue Flecken verursacht. «Wir müssen unseren Mann stehen», sagt der frühere Verteidiger Bloch. Gegen Ajoie sei das physische Spiel entscheidend. «Unsere Spieler müssen bereit sein, den Preis für den Erfolg zu bezahlen.»

Konkurrenzkampf im Training

In welcher Aufstellung der HC Thurgau am Freitag um 19.45 Uhr in Pruntrut ins Playoff steigt, ist noch immer ungewiss. Denn die letzten Personalentscheide hängen vom NLA-Partnerteam Rapperswil-Jona ab. Geschäftsführer Bloch geht jedoch davon aus, dass die Leihspieler Léonardo Fuhrer, Jan Vogel und Fabio Hollenstein – alles Stürmer – im Kader verbleiben. Bei Verteidiger Nico Gurtner ist es hingegen noch ungewiss, ebenso wie bei Stürmer Kay Schweri, der die letzten Qualifikationsspiele in der Swiss League ebenfalls mit Thurgau absolvierte. Weil aber der sowohl als Stürmer wie auch als Verteidiger einsetzbare Alain Bahar wieder fit ist und mit Flügelstürmer Eric ­Arnold ein weiterer Langzeit­verletzter wieder zur Verfügung steht, ist der HC Thurgau in ­jedem Fall gut aufgestellt. Es ist sogar ein interner Konkurrenzkampf um die Plätze in der Aufstellung zu erwarten.

Die Qualifikation? Eis von gestern!

Seinen Platz auf sicher hat der wieder genesene Topskorer Cody Wydo. Besonders ihm fällt die schwere Aufgabe zu, gegen die beste Defensive der Liga zu skoren. «Ajoie ist von vorne bis hinten sehr gut strukturiert, was es uns nicht einfacher macht», sagt der Amerikaner. Wydo erwartet, dass er als Thurgaus Topskorer besonders in die Mangel genommen wird. Doch mit seinen 1,78 m ist der Stürmer klein und wendig. «Das hilft, um ihren grossen Verteidigern zu entkommen.»

Dass die Thurgauer gegen Ajoie keine der vier Direktbegegnungen in der Qualifikation gewinnen konnten, beschäftigt Wydo nicht weiter. «Zwei Tage vor dem Playoff interessiert das niemanden mehr. In Amerika herrscht die Ansicht, dass mit dem Playoff die Saison von neuem beginnt. Und ich sehe keinen Grund, wieso das hier anders sein sollte.»

Playoff-Viertelfinal (best of 7)

Freitag, 22. Februar, 20.00 Uhr: Ajoie - Thurgau
Sonntag, 24. Februar, 17.30 Uhr: Thurgau - Ajoie
Mittwoch, 27. Februar, 19.45 Uhr: Ajoie - Thurgau
Freitag, 1. März, 19.45 Uhr: Thurgau - Ajoie
Evtl. Sonntag, 3. März, 17.30 Uhr: Ajoie - Thurgau
Evtl. Mittwoch, 6. März, 19.45 Uhr: Thurgau - Ajoie
Evtl. Freitag, 8. März, 20.00 Uhr: Ajoie - Thurgau

Ajoie – Thurgau am nächsten Mittwoch live im Free-TV

Die dritte Playoff-Partie zwischen dem HC Ajoie und dem HC Thurgau vom kommenden Mittwoch, 27. Februar, in Pruntrut wird live auf MySports One übertragen. Der Sender gehört zum Free-TV-Angebot des Kabelnetzbetreibers UPC sowie dessen zahlreicher, lokaler Partnerunternehmen, die den Sender auch im Thurgau ausstrahlen. (mat)

«Schäre, Stei, Papier» entscheidet gegen den HCT

Am Rande der Topskorer-Ehrung am Dienstag machten die Spieler für einen TV-Beitrag von MySports das Playoff mit einem «Schäre, Stei, Papier» aus. Thurgaus Cody Wydo verlor dabei gegen Ajoies Philip-Michael Devos. Devos setzte sich später im Halbfinal gegen Oltens Cason Hohmann und im Final gegen Klotens Fabian Sutter durch. (mat)

Sechs Clubs wollen in die NLA

Sechs der acht Playoff-Teilnehmer in der Swiss League haben einen Antrag auf einen Aufstieg in die National League gestellt. Die Unterlagen von Qualifikationssieger La Chaux-de-Fonds, Ajoie (2.), Olten (3.), Langenthal (4.), Kloten (5.) und Visp (6.) wurden alle gutgeheissen, teilweise mit Auflagen bezüglich Finanzen und Infrastruktur. Sollte einer dieser sechs Clubs NLB-Meister werden, dürfte er die Ligaqualifikation gegen den Letzten der NLA bestreiten. Der HC Thurgau und die EVZ Academy haben keinen Aufstiegsantrag eingereicht. (mat)

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