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«Es war zeitweise kriminell»: Leute überqueren abgesperrten Romanshorner Bahnübergang

Obwohl der Bahnübergang beim Egnacherweg wegen Bauarbeiten geschlossen ist, nehmen viele noch den Weg über die Gleise. Eine Anwohnerin hat nach einer Beobachtung die Polizei informiert.
Markus Schoch
Warnsignal für Bahnübergänge. (Symbolbild: Reto Martin)

Warnsignal für Bahnübergänge. (Symbolbild: Reto Martin)

Letzte Woche war der Bahnübergang beim Egnacherweg wegen Bauarbeiten für ein paar Tage geschlossen. Die Absperrungen und Hinweistafeln hielten aber erstaunlich viele nicht davon ab, den Weg trotzdem über die Gleise zu nehmen.

«Es war zeitweise kriminell», sagt Anita Sauter, die von ihrem Wohnzimmer direkte Sicht auf den Bahnübergang hat. Selbst Velofahrer hätten sich über das Durchgangsverbot hinweg gesetzt. Und das, obwohl jeweils die Schranken zusätzlich runter gegangen seien, wenn ein Zug gekommen sei.

An die Polizei gewandt

Sie habe einmal sogar jemanden gesehen, der innerhalb der Barrieren gestanden sei, als eine Triebwagen-Komposition durchfuhr. Der Lokführer habe zuvor ein Warnsignal abgegeben müssen. «Ich habe mich dann an die Polizei gewandt», sagt Sauter.

Man habe ihr versprochen, die zuständigen Stellen in Romanshorn zu informieren. Was weiter gelaufen sei, wisse sie nicht. Sauters Meinung nach wären regelmässige Kontrollen nötig – auch wenn der Bahnübergang passierbar ist. Sie sehe immer wieder Personen, die über die Gleise laufen würden, wenn die Schranken unten seien.

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