«Es gäbe sicher bauliche Massnahmen»: Arboner Stadtparlamentarier wollen Uferweg

Die städtischen Bäder sind über den Winter geschlossen. Das verhindert einen durchgehenden Seeweg.

Alessa Sprinz
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Durch dieses Gelände könnte schon bald ein Weg für Fussgänger führen.

Durch dieses Gelände könnte schon bald ein Weg für Fussgänger führen.

Andrea Stalder (7. August 2018)

Vier Parlamentarier fordern eine Öffnung des Geländes beim Arboner Schwimm- und Strandbad. So, wie es auch in den Nachbarorten Steinach und Romanshorn der Fall ist. Cyrill Stadler, Peter Künzi, André Mägert und Riquet Heller (alle FDP/XMV) haben an der Parlamentssitzung vom Dienstag ein entsprechendes Postulat eingereicht.

Im Antrag wird darauf verwiesen, dass das Seeufer von der Aachmündung bis zum Strandbad Eigentum der Stadt Arbon sei.

«Ein grosser Standortvorteil.»

Während das Strand- und Schwimmbadgelände im Sommer jeweils von den Badegästen genutzt wird, bevölkern Spaziergänger und Veranstalter das übrige Ufergebiet. Im Winter seien die Spaziergänger ebenfalls oft am Seeufer unterwegs, so die Antragsteller. Es ist ausserdem von politischem Druck die Rede, die Grundstücke am See öffentlich zugänglich zu machen.

Ufergebiete sind grosses Thema

Die Stadt Arbon sperre aber die Bäder von Oktober bis April. Für Stadler, Künzi, Mägert und Heller unverständlich. «Es ist immer wieder ein grosses Thema, der Öffentlichkeit Ufergebiete zugänglich zu machen», sagt Stadler auf Anfrage. Etwa werde auch davon gesprochen, das Metropol-Areal durch den Bau des HRS-Projektes Riva wieder öffentlich zugänglich zu machen. Ein brisantes Thema. Der Weg durch die Bäder kann laut Stadler temporär oder fix sein.

«Es gäbe sicher bauliche Massnahmen.»

Der Antrag fordert, dass Sitzgelegenheiten und Abfalleimer aufgestellt werden, falls eine Öffnung bewilligt wird. Diese Massnahmen ermöglichen laut den Parlamentariern eine Nutzung des Geländes für kulturelle, gewerbliche oder sportliche Veranstaltungen. Solche Ereignisse würden der Stadt auch Einnahmen einbringen, so Stadler und Co.