Es gab zwölf Einsprüche zum Gestaltungsplan Brunewies in Arbon

Die Mitwirkung ist nun abgeschlossen. Die Beteiligten erhalten eine schriftliche Antwort.

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Das Gebiet Winzelwies, Brunewies und Steiniloh soll optimal an den öffentlichen Verkehr anzuschliessen sein.

Das Gebiet Winzelwies, Brunewies und Steiniloh soll optimal an den öffentlichen Verkehr anzuschliessen sein.

Bild: PD

Der Stadtrat hat Ende Januar eingehend über die verschiedenen Einwendungen diskutiert, die im Rahmen der Mitwirkung zum Gestaltungsplan Brunewies in Arbon eingegangen sind. Die Mitwirkenden erhalten in der Folge eine schriftliche Antwort auf ihre Einwendungen. Eine Zusammenfassung der vom Stadtrat vertretenen Position findet sich im Internet unter www.stadtentwicklung.arbon.ch in der Rubrik «Gestaltungspläne». Damit findet die Angelegenheit nach fünf Monaten ein vorläufiges Ende.

Am 25. September 2019 wurde der überarbeitete Gestaltungsplan «Brunewies» an einem öffentlichen Informationsanlass im Schloss Arbon vorgestellt. Vom 27. September bis zum 16. Oktober konnte sich die Bevölkerung im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung dazu einbringen.

Bürger stellen Forderungen

Der Gestaltungsplan «Brunewies» umfasst die Gebiete Winzelwies, Brunewies und Steiniloh mit einer Gesamtfläche von sechs Hektaren. Das Areal befindet sich in der Gewerbezone. In der gesetzten Frist wurden zwölf Einwendungen zum überarbeiteten Gestaltungsplan eingereicht. Darin wurde etwa gefordert, die Gebäudehöhen zu reduzieren. Ausserdem sollten die Grenzabstände zu den bestehenden Einfamilienhäusern, zum Weiler Steiniloh und zur Brunnenwiesenstrasse hin vergrössert werden. Vorgeschlagen wurde zudem ein Freihaltebereich zwischen dem Baubereich E und der Einfamilienhäuser-Überbauung.

Weiter wurde von den Bürgern die Strassenführung der neuen Erschliessungsstrasse in die Amriswilerstrasse und die Verkehrssituation auf der Amriswilerstrasse bemängelt. Das Gebiet sei auch optimal an den öffentlichen Verkehr anzuschliessen, um so eine schnelle Verbindung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort sicherzustellen. Zur Verbesserung der Sicht auf den Weiler solle der Abstand der Strasse zu diesem hin vergrössert werden.

Schliesslich wurde vorgeschlagen, die Baubereiche C1 und C2 zu unterteilen.