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In Weinfelden steht das erste Minergie-A-Quartier im Kanton Thurgau

Beim Elisabetha-Hess-Primarschulzentrum ist das erste Minergie A-Quartier im Kanton entstanden. Regierungsrat Walter Schönholzer zeigt sich erfreut über das Engagement der Schule und der privaten Investoren.
Sabrina Bächi
Regierungsrat Walter Schönholzer, Primarschulpräsident Thomas Wieland, Totalunternehmer Thomas Bornhauser und Martin Belz, Chef des Bauamtes Weinfelden mitten im Minergie A gebauten Egelsee-Quartier.

Regierungsrat Walter Schönholzer, Primarschulpräsident Thomas Wieland, Totalunternehmer Thomas Bornhauser und Martin Belz, Chef des Bauamtes Weinfelden mitten im Minergie A gebauten Egelsee-Quartier.

Klammheimlich hat sich das neu gebaute Quartier rund um das Elisabetha-Hess-Primarschulzentrum zum ersten Minergie-A-Gebiet in der Gemeinde, ja gar im ganzen Kanton gemausert. In Sachen vorausschauender Bautätigkeit schwingt das Egelsee-Quartier obenaus.

«Hätte es beim Schulhaus keine Bauverzögerungen gegeben, wäre es das erste Minergie-A-Schulhaus im Kanton geworden», sagt Regierungsrat Walter Schönholzer. «Nun ist es jenes in Münchwilen.» Thomas Wieland, Präsident der Primarschulgemeinde Weinfelden, nimmt diesen kleinen Wermutstrophen mit einem Schulterzucken und Lächeln entgegen. «Für uns war es von Anfang an klar, dass wir im Minergie Standard bauen, das ist einfach sinnvoll», sagt Wieland.

Tempo 30, LED-Lampen und Renaturierung

«Es ist ein ganzheitliches Projekt», sagt Martin Belz, Chef des Weinfelder Bauamtes anlässlich der Informationsveranstaltung am Montagmorgen. Denn das gesamte Gebiet strahle ein zukunftsorientiertes Bauen aus. «Auf etwa 300 Metern Länge wurde der Chluppenbach renaturiert, rund um das Quartier sind Tempo 30 Zonen mit verengten Strassen entstanden. Des Weiteren gibt es hier ausschliesslich die neuen LED-Kandelaber.»

Auch Totalunternehmer Thomas Bornhauser ist vom neuen Quartier angetan. Er hat die Parzellen nördlich des Schulhauses gekauft und die sechs Häuser im Minergie-A-Standard gebaut. So ist das energetisch vorbildliche Egelsee-Quartier erst entstanden. Nicht nur die positive Energiebilanz der Gebäude betont Bornhauser, auch, dass die Häuser zu 80 Prozent aus Schweizer Holz gebaut wurden. «Nicht nur als Bauunternehmer, sondern auch als Gemeinderat freut mich das Projekt sehr», sagt Bornhauser.

«Es ist eine Erfolgsgeschichte»

sagt Regierungsrat Walter Schönholzer und hebt den Vorbildcharakter solcher Leuchtturm-Projekte hervor. «Der Thurgau hat eine Vorreiterrolle im Bereich der energieeffizienten Bauweise inne», sagt er.

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