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Erst auf den zweiten Blick

Am Samstag weihte die Künstlerin Joëlle Allet ihr Kunstwerk «Teamgeist» in der neuen Amriswiler Sporthalle ein.
Manuel Nagel
Künstlerin Joëlle Allet flankiert von den Stadträten Rickenbach und Koster. Die Ringe an der Decke sowie die Striche an Wand und Boden... (Bild: Manuel Nagel)

Künstlerin Joëlle Allet flankiert von den Stadträten Rickenbach und Koster. Die Ringe an der Decke sowie die Striche an Wand und Boden... (Bild: Manuel Nagel)

Auf den ersten Blick erscheint es seltsam, dass das Einweihungsfest einer bezugsbereiten Sporthalle erst in mehr als einem Jahr stattfindet. Am 11. September 2020 ist es dann soweit. Auf den zweiten Blick ist es jedoch logisch, denn die Sporthalle Tellenfeld ist ja auch erst zur Hälfte fertig. Die Renovation der alten Halle dauert nochmals ein volles Jahr. Erst dann ist das ganze Projekt abgeschlossen.

So fand also 370 Tage vor der offiziellen Einweihung der ganzen Sechsfach-Halle am Samstag nur ein «Tag der offenen Tür» statt, an dem die Bevölkerung die Halle besichtigen konnte. Und die Stadt Amriswil, vertreten durch die Stadträte Madeleine Rickenbach (Kulturkommission) und Stefan Koster (Baukommission), lud zur Vernissage von Joëlle Allets Kunstwerk «Teamgeist», das im Rahmen von Kunst am Bau als siegreiches Projekt hervorgegangen war.

...fügen sich von einem bestimmten Punkt aus zu einem Volleyballer, zusammen, der zu einem Sprungaufschlag ansetzt. (Bild: Manuel Nagel)

...fügen sich von einem bestimmten Punkt aus zu einem Volleyballer, zusammen, der zu einem Sprungaufschlag ansetzt. (Bild: Manuel Nagel)

Das mit dem ersten und zweiten Blick passt nicht nur zur Einweihung der Halle, es passt auch perfekt zu Allets Werk. Denn auch dieses wird zuerst nur als Striche auf dem Galerieboden und an der Wand sowie einige Ringe von der Decke hängend wahrgenommen – bevor man zu diesem einen Punkt kommt, an dem die ganze Raffinesse des Werkes sichtbar wird.
Heimlicher Star an diesem Samstagvormittag war aber nicht die Künstlerin selbst, sondern ihr kleiner Sohn, der an ihrer Stelle das Eröffnungsband durchschneiden durfte.

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