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HC Thurgau: Das Team wächst - und mit ihm auch die Erwartungshaltung

Die NLB-Eishockeyaner aus Weinfelden steigen am Freitag um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen Kloten in die Meisterschaft 2019/20 – und das seit langem wieder einmal ohne den einen herausragenden Spieler. Die zusätzliche Qualität im Kader floss bewusst in die Breite. So soll der Erfolg vom vergangenen Winter bestätigt werden.
Matthias Hafen
Die neuen Namen müssen sich beim HC Thurgau nicht verstecken. Das Kader 2019/20 macht einen gefestigten Eindruck. (Bild: Mario Gaccioli, 18. August 2019)

Die neuen Namen müssen sich beim HC Thurgau nicht verstecken. Das Kader 2019/20 macht einen gefestigten Eindruck. (Bild: Mario Gaccioli, 18. August 2019)

Schon vor dem ersten Puckeinwurf kann der HC Thurgau feiern. Der 1989 gegründete Club aus Weinfelden – mit einer Vergangenheit in Kreuzlingen – bestreitet heuer eine Jubiläumssaison. «30 Jahre HCT» steht nicht nur auf dem Trikot, sondern soll durch den ganzen Winter Programm sein. Während das Backoffice mit Informationen zu den Feierlichkeiten noch zurückhält, muss die Mannschaft von Trainer Stephan Mair schon am Freitag um 20 Uhr im Auftaktheimspiel gegen Kloten performen.

Für Mair und den HC Thurgau beginnt dann auch die Erntezeit. Drei Saisons lang konnte der Italiener in der Güttingersreuti etwas aufbauen, machte seine Mannschaft von Jahr zu Jahr besser und schaffte es in dieser Zwischensaison nun auch, einen Grossteil des Kaders zusammenzuhalten.

Die neue Qualität floss in die Breite

Mit dem erstmaligen Halbfinaleinzug seit 21 Jahren hat der HC Thurgau im vergangenen Frühjahr auch die Ansprüche angehoben. In einer so ausgeglichenen Liga wie der Swiss League sollte die Überwindung der ersten Playoff-Runde für den HCT jedoch nicht als selbstverständlich angesehen werden. Anders die Qualifikation fürs Playoff: Mit dem aktuellen Kader darf der Platz über dem Trennstrich nicht mehr zur Zitterpartie werden. Zwar fehlt dem HC Thurgau in dieser Saison auf den ersten Blick ein herausragender Spieler, wie es zuletzt Michael Loosli oder zuvor Andri Spiller gewesen waren. Die Neuzuzüge Dominic Hobi und Niki Altorfer verteilen die Qualität dafür auf die Breite im Angriff – ebenso Joel Scheidegger und Bernhard Fechtig in der Verteidigung. Auch die vom NLA-Club Rapperswil-Jona entsandten Partnerspieler Mauro Dufner, Fabio Hollenstein und vor allem der junge Tscheche Frantisek Rehak sind von überdurchschnittlicher Qualität.

HC Thurgau 2019/20

Goalies
30 Nicola Aeberhard
92 Janick Schwendener

Verteidiger
25 Franco Collenberg
22 Mauro Dufner* (neu)
34 Nico Engeler
27 Bernhard Fechtig (neu)
20 Marcel Huber
51 Patrick Parati
64 Joel Scheidegger (neu)
5 Simon Seiler
10 Joel Steinauer
33 David Wildhaber

Stürmer
13 Niki Altorfer (neu)
4 Patrick Brändli
18 Lars Frei
24 Dominic Hobi (neu)
81 Fabio Hollenstein*
70 Connor Jones (CAN/neu)
8 Kellen Jones (CAN/neu)
97 Lars Kellenberger
90 Janik Loosli
26 Melvin Merola
28 Joel Moser
16 Mica Moosmann
94 Florian Niedermaier (neu)
98 Frantisek Rehak* (neu)
23 Adam Rundqvist
9 Gianluca Zanzi

* = SCRJ-Partnerspieler

Trainer
Stephan Mair, Beni Winkler (Assistent), Tim Bertsche (Goalietrainer)

Abgänge
Tim Bertsche (Karriereende), Sami El Assaoui (Martigny/MSL), Yannick Hänggi (Winterthur), Eric Arnold (Pikes Oberthurgau/ 1. Liga), Alain Bahar (Arosa/MSL), Michael Loosli (Rapperswil-Jona/NLA), David Rattaggi (Basel/MSL), Kenny Ryan (USA/?), Cody Wydo (USA/?).

Einen guten Eindruck hinterliessen in den Testspielen auch die beiden kanadischen Zwillinge Connor und Kellen Jones. Die Nachfolger von Cody Wydo und Kenny Ryan könnten in diesem Winter eine besondere Bereicherung fürs Thurgauer Publikum werden. Und weil zwischen den Pfosten mit Janick Schwendener und Nicola Aeberhard alles gleich blieb, kann Trainer Mair erneut auf zwei starke Goalies zählen. Etwas, was schon den Ausschlag für die erfolgreiche Saison 2018/19 gegeben hat.

Die offiziellen Ziele bleiben bescheiden

Die sportliche Leitung um den neuen Geschäftsführer Martin Büsser gab als Minimalziel den sechsten Platz heraus. «Das ist in Anbetracht der Entwicklung bei unseren Gegnern sehr realistisch», sagt Büsser. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass der HC Thurgau – wie wohl alle seine Anhänger – mit einem weiteren Playoff-Halbfinal liebäugelt.

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