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Ermatingen: Der Präsident zügelt nach oben

Ein neuer Lift und der Rückbau der Wohnung im Obergeschoss sind die Kernpunkte der Umbaumassnahmen am Rathaus. Die Stimmbürger werden an der Versammlung am 21. November über den Kredit befinden.
Kurt Peter
Blick auf den Eingangsbereich des Ermatinger Verwaltungsgebäudes. (Bild: Andrea Stalder)

Blick auf den Eingangsbereich des Ermatinger Verwaltungsgebäudes. (Bild: Andrea Stalder)

«Das Rathaus wurde in seiner heutigen Form 1969 gebaut», erläuterte Gemeindepräsident Martin Stuber zu Beginn der Informationsveranstaltung in der Mehrzweckhalle. Damals habe Ermatingen 2100 Einwohner gezählt und «der Raumbedarf sollte bis 2040 ausreichen», zitierte er ein damaliges Protokoll. Neben der Gemeindeverwaltung waren auch Grundbuchamt, Notariat und Friedensrichter in der Liegenschaft untergebracht. Im Obergeschoss wurde eine grosse Wohnung realisiert. Mit dem Auszug der Kreisämter gab es laufend Räume für die Verwaltung.

«Die damaligen Behörden haben weitsichtig geplant»

sagte Stuber. Doch neben der Einwohnerzahl von aktuell 3400 seien auch die Anforderungen an die Gemeindeverwaltung in den vergangenen 40 Jahren massiv gestiegen. Eine aktuelle Analyse der personellen Ressourcen unter den zu bewältigenden Aufgaben habe ergeben, dass auf der Verwaltung sofort im Sozialamt, aber auch kurz- bis mittelfristig für das Bauamt mit einem weiteren Stellenzuwachs gerechnet werden müsse.

Martin StuberGemeindepräsident Ermatingen (Bild: Donato Caspari)

Martin Stuber
Gemeindepräsident Ermatingen (Bild: Donato Caspari)

«Ein Ausbau innerhalb des Rathauses ist möglich und muss unverzüglich an die Hand genommen werden.»

Die 4 1/2-Zimmerwohnung im Obergeschoss sei vorsorglich gekündigt und das Architekturbüro Felber + Partner beauftragt worden, aufgrund der errechneten Raumbedürfnisse ein entsprechendes Umbauprojekt auszuarbeiten. Das Projekt berücksichtige auch die energetischen Massnahmen, die anhand des Gebäudeenergieausweises aufgezeigt worden seien.

Obergeschoss neu für Verwaltung genutzt

An der Gemeindeversammlung vom 21. November stellt der Gemeinderat ein Kreditgesuch über 770000 Franken, um die Baumassnahmen inklusive Möblierung umsetzen zu können. Der alte Lift wird ersetzt, ebenso werden die Treppengeländer den Suva-Normen angepasst. Diverse Bodenbeläge müssen ersetzt werden. Im Erdgeschoss gebe es nur geringfügige Anpassungen, erklärte Stuber. Das Projekt sehe ein zusätzliches Besprechungszimmer vor. Im Mittelgeschoss werde das Büro des Leiters Technische Werke und Bauamt ins Obergeschoss verlegt. Die massivsten Veränderungen finden im Obergeschoss statt. «Die Wohnung wird zurückgebaut, der Gemeindepräsident sowie dessen Assistentin bekommen hier ihre neuen Büros.» Neben dem Bauamtsleiter würden auch ein Besprechungszimmer für alle Abteilungen sowie ein Reservebüro eingerichtet. Die Kostenschätzung habe eine Genauigkeit von plus-minus 15 Prozent und als Reserve seien 50000 Franken eingesetzt, erklärte Stuber. Die Umbaukosten beliefen sich demnach auf 636000 Franken, die Möblierung auf 134000 Franken.

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