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Thomas Götz nimmt in Weinfelden die Politiker auf die Schippe

Thomas Götz nimmt in seinem aktuellen Programm die Nationalrats- und Ständeratskandidaten unter die Lupe. Kurz vor und nach dem Wahltag vom 20. Oktober lädt er erneut zu «Ergötzliches» in Weinfelden ein.
Monika Wick
Thomas Götz als Sabine Schnyder mit Bassist Roland Hofer von der Formation «Die schöne Gest»e im Hintergrund. (Bild: Reto Martin)

Thomas Götz als Sabine Schnyder mit Bassist Roland Hofer von der Formation «Die schöne Gest»e im Hintergrund. (Bild: Reto Martin)

«Ich habe keine Ambitionen auf einen Sitz in Bern, ich bleibe lieber im Thurgau», beantwortet Carmen Haag eine entsprechende Frage. Die Regierungsrätin war am Donnerstag Gast von Thomas Götz, der während dreier Tage mit seinem Programm «Ergötzliches» im Theaterhaus Thurgau gastiert.

Thomas Götz als Arnold Schnyder. (Bild: Reto Martin)

Thomas Götz als Arnold Schnyder. (Bild: Reto Martin)

Im Mittelpunkt des Gebotenen steht an diesem Abend aber nicht Carmen Haag, die lieber im Thurgau bleiben möchte, sondern diejenigen Politiker, die mit einem Sitz im Bundeshaus liebäugeln und sich am 20. Oktober zur Wahl in den National- oder Ständerat stellen. Auf gewohnt humorvolle Art nimmt Thomas Götz die verschiedenen Kandidierenden und Parteien aufs Korn und scheut sich nicht davor, Salz in offene Wunden zu streuen.

Simple Rechenaufgaben für Politiker

Den Auftakt zum Programm gestaltet Sabine Schnyder, eine der vielen Figuren, die Thomas Götz verkörpert. Begleitet vom Ensemble «Die schöne Geste» trällert die fiktive Grossratskandidatin, die ein paar Kilo abgespeckt hat und nun nach eigener Aussage über das perfekte Wahlkampfgewicht verfügt, das Lied «Eins und eins macht zwei». Dazu sagt sie:

«Wenn ich sehe, wer alles kandidiert, frage ich mich, ob die überhaupt eins und eins zusammenzählen können.»

Thomas Götz bindet Jakob Stark in sein Programm ein. (Bild: Reto Martin)

Thomas Götz bindet Jakob Stark in sein Programm ein. (Bild: Reto Martin)

Für Belustigung sorgen auch die von Daniel Felix produzierten und präzis auf das Programm abgestimmten Kurzfilme, die einen vermeintlich heimlichen Blick in die Garderobe des Künstlers gewähren. Dort wird Thomas Götz von den Ständeratskandidaten Brigitte Häberli, Nina Schläfli, Ueli Fisch und Kurt Egger besucht.

«Du bisch min Kandidat – uf mich chasch Du dich verloh»

versichert er allen Kandidaten – auch Jakob Stark, der im Publikum sitzt –, nachdem er sich drei Beweggründe für ihre Kandidatur nennen liess. Mit welcher Partei Götz sympathisiert, lässt sich kaum erkennen. Er sowie seine Figuren Franz Peterli und Arnold Schnyder nehmen die SVP genauso unter die Lupe wie die FDP oder die GLP.

«Politiker haben eben auch grossen Unterhaltungswert», sagt Thomas Götz, der sich beispielsweise fragt, ob Ueli Fisch zum Fischfilet wird oder eher filetiert wird. Oder er findet, dass es die FDP mit den Frauen genauso ernst meint, wie mit der Klimapolitik. Die nächsten «Ergötzliches – Wahlen Spezial» gehen am 17. und 24. Oktober über die Bühne.

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