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Erfolgreicher Start der Kreuzlinger Wasserballer ins Playoff

Die favorisierten Kreuzlinger Wasserballer überfahren Genève Natation im ersten Halbfinal in der NLA daheim mit 22:5.
Philipp Herzog
Starker Abwehrverbund des SC Kreuzlingen. (Bild: Mario Gaccioli)

Starker Abwehrverbund des SC Kreuzlingen. (Bild: Mario Gaccioli)

Weil die Kreuzlinger als Qualifikationssieger aus der bisherigen Saison hervorgingen, konnte die Mannschaft die vergangenen zwei Wochen Feinjustierungen an ihrer Spielstrategie vornehmen. Anders die Halbfinalgegner aus Genf, die als Viertplatzierte eine aufwühlende Viertelfinalserie gegen Basel überstehen mussten.

Das Spiel ging offenbar nicht spurlos an den Westschweizern vorbei; beim 22:5-Sieg der Thurgauer konnten die Romands nur noch wenig Widerstand leisten.

Auch wenn im Playoff bekanntlich andere Regeln gelten als in der regulären Saison; die Favoritenrolle nahmen im Vorfeld ganz deutlich die Kreuzlinger ein. Aus drei Begegnungen gingen sie dreimal als Sieger hervor, und das nicht zu knapp, man konnte teils auch von Kantersiegen sprechen.

Vielleicht lag es teilweise auch an der langen Anreise, welche die Genfer hinter sich hatten. Jedenfalls zeichnete sich rasch nach dem ersten Pfiff der Schiedsrichter ab, was in den folgenden rund 90 Minuten passieren würde: eine wache, körperlich fitte und reaktionsschnelle Kreuzlinger Equipe – motiviert bis in die Haarspitzen – überfährt ihre Widersacher regelrecht.

Schon die ersten zehn Spielminuten bescherten der Heimmannschaft zehn Treffer. Im Osten nichts Neues, möchte man denken.

Erst einen Drittel des
Fusses in der Tür

Tatsächlich aber hat sich das Spiel der Kreuzlinger von einer Individualleistung verschiedener Leistungsträger hin zu einem ganzheitlichen, von Teamgeist geprägten Zusammenspiel entwickelt, vergleicht man die Partie mit jenen der Qualifikationsphase.

Weil bei der Heimmannschaft keiner daran dachte, einen Gang zurückzuschalten und sich für den Rest der Best-of-Five-Serie zu schonen, fiel das Verdikt deutlich aus: mit einer Kanterniederlage wurden die Genfer auf die Heimfahrt geschickt.

Mit solider Defensivarbeit schafft die Thurgauer Truppe um Coach Benjamin Redder, was momentan keiner der Schweizer Konkurrenten zu Stande bringt. Gerade einzelne Leistungsträger der Gegner wurden systematisch aus dem Spiel genommen und verkamen mit zunehmender Spieldauer zu Statisten.

Im Angriff hat es noch Potenzial

Das Rezept ging auf: Durchschnittlich kassieren die Thurgauer mindestens zwei Tore weniger pro Spiel als sämtliche Ligakonkurrenten. Und zwei Zähler können im Playoff alles entscheiden. Gleichzeitig kann man sich im Playoff nicht vollständig auf eine Seite des Spielfeldes konzentrieren. Vor dem gegnerischen Tor ist Kreuzlingen zeitweise noch weit davon entfernt, von einem tadellosen Auftritt zu sprechen.

Was bleibt, ist der Vorsprung in der Halbfinalserie gegen Genf. Zwei weitere Siege aus maximal vier Partien werden noch benötigt, um sich für den Final zu qualifizieren. Auch wenn inzwischen keiner mehr daran zweifelt: Erst ein Drittel eines Fusses ist in der Tür.

Kreuzlingen – Genf 22:5 (6:2; 7:0; 4:1; 5:2)

SC Kreuzlingen: Tramacera, Albers (2), Petrovic (2), Dudler, Geiser (3), M. Herzov (1), J. Herzog, Ph. Herzog (4), Lotero (3), Frei (1), Pleyer (2), Carballo (4), Henzi. – Kreuzlingen führt in der Best-of-Five-Serie 1:0.

Starker Abwehrverbund des SC Kreuzlingen.Bild: Mario Gaccioli

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