Er ist ein Sympathieträger

Das Winterkonzert der Brass Band Erlen und Märwil war geprägt von zwei Helden: Robin Hood und Hanspeter Hanhart.

Christoph Heer
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Hanspeter Hanhart dankt für die Ehrung, die ihm an den Winterkonzerten zuteil geworden ist.

Hanspeter Hanhart dankt für die Ehrung, die ihm an den Winterkonzerten zuteil geworden ist.

(Bild: Christoph Heer)

Ein Konzert besteht stets aus mehreren Höhepunkten. Das ist am Winterkonzert der Brass Bands Erlen und Märwil nicht anders. Unter der Leitung von Interimsdirigent Patrick Stump, wird ein abwechslungsreiches Liedgut vorgetragen. Ob «Lloyd», «Bubbles was a Cheerleader», «Sgt. Pepper’s lonely hearts club band», oder «Selection from Robin Hood», für jeden Geschmack ist etwas dabei. Letztgenannte Komposition punktet natürlich auch dank der Bekanntheit des Kinofilmes, in welchem besagter Robin Hood als Held gefeiert wird. Richtige Helden sitzen an diesem Samstagabend auch auf der Bühne, einer heisst Hanspeter Hanhart.

Es sind rund 100 Besucher, die miterleben wie Hanspeter Hanhart seine goldene Ehrenmedaille, in Empfang nehmen kann. Seit sechs Jahrzehnten ist er als aktiver Musikant bekannt. Sein Schaffen geht weit über das Musikalische hinaus. Nebst der Gründung der Brass Band Erlen und dem Präsidentenamt, schlagen bei ihm viele weitere Engagements in Vereinen zu Buche. «Hanspeter ist ein aussergewöhnlicher Held für uns alle. Wo Not am Manne ist, dürfen wir seit vielen Jahren auf seine unfassbar grossen Hilfeleistungen zählen», sagt Vereinspräsidentin Conny Giger. Und Anna Gassner, vom Thurgauer Kantonal-Musikverband, bläst ins gleiche Rohr. «Was Hanspeter Hanhart geleistet hat, ist für die Öffentlichkeit von unbezahlbarem Wert.» Helden sollen gefeiert werden. Anekdoten weisen an den Konzerten darauf hin, dass alle Protagonisten als Helden betitelt werden dürfen. So auch Interimspräsident Patrick Stump, der in wenigen Proben die Brass Bands vorbereitet hat.

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