Er brennt für die Feuerwehr Romanshorn

Seit Anfang Jahr hat Lukas Hasenfratz das Kommando in der Hafenstadt.
Er will für mehr Nachwuchs sorgen.

Lara Jörgl
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Lukas Hasenfratz freut sich auf die neue Herausforderung.(Bild: Donato Caspari)

Lukas Hasenfratz freut sich auf die neue Herausforderung.(Bild: Donato Caspari)

Die Begeisterung für die Brandbekämpfung hat er im Blut. Schon der Vater von Lukas Hasenfratz war in der Feuerwehr. «Daher kam in mir früh der Wunsch auf, mich selbst für die Allgemeinheit zu engagieren.» Auf die Frage hin, was ihn geeignet für den Posten als Feuerwehrkommandanten macht, sagt der 39-Jährige:

«Ich kenne die Feuerwehr, und die Feuerwehr kennt mich. Über all die Jahre habe ich mich laufend weitergebildet, und bin hoch motiviert für mein neues, verantwortungsvolles Amt.»

Hasenfratz ist der mittlerweile dritte Kommandant innerhalb von sechs Jahren. Die vielen Wechsel sorgten für einige Unruhe in der Feuerwehr. Doch die Stimmung sei nach wie vor gut, sagt Hasenfratz. Er habe grossen Rückhalt im Korps. Die Offiziere hätten seine Wahl im Vorfeld einstimmig unterstützt. «Dieses Vertrauen ehrt mich und ist mir Verpflichtung zugleich.» Er könne sich auf sein Team verlassen: «Grundsätzlich durfte ich mit der Stützpunktfeuerwehr ein fachlich wie menschlich gut aufgestelltes Korps übernehmen.»

Die Kompetenzen sollen ausgebaut werden

Als neuer Kommandant kommen viele grosse Aufgaben auf Hasenfratz zu. «Sicher wird uns in den nächsten Jahren die Personalplanung begleiten, vor allem die Gewinnung von Neumitgliedern.» Immer weniger Menschen seien bereit, ihre Freizeit für den Dienst an der Bevölkerung zu opfern. Hasenfratz ist sich der Verantwortung bewusst: «Ein zentrales Anliegen meines Kommandostabs ist der stetige Ausbau der Kompetenzen auf allen Stufen. Zudem muss das Einsatzmaterial laufend technischen und gesetzlichen Neuerungen angepasst werden.»

Hasenfratz lebt seit 18 Jahren in der Hafenstadt, davon hat er 17 in der Stützpunktfeuerwehr verbracht. 2014 wurde er zum Schweizerischen Feuerwehrinstruktor ernannt, und die letzten drei Jahre lang fungierte er unter anderem auch als Ausbildungschef.

Ein grosser Brand mit viel Rauch

Die Feuerwehr beendete das Jahr mit der Schlussübung. Über 30 mal stand sie in den vergangenen Monaten im Ernsteinsatz. Dafür gab es von Stadträtin Melanie Zellweger Lob.