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Enoch Habisreutinger ist zum Ehrenpräsident des Philatelisten-Vereins Weinfelden ernannt worden

An der Jahresversammlung des Philatelisten-Vereins Weinfelden ist Enoch Habisreutinger zum Ehrenpräsidenten ernannt worden. Neuer Präsident ist André Messerli aus Berg.
Margrith Pfister-Kübler
Strahlt übers ganze Gesicht: Enoch Habisreutinger wird zum Ehrenpräsidenten ernannt. Links der neue Präsident André Messerli, rechts der Vizepräsident Georg Strasser. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Strahlt übers ganze Gesicht: Enoch Habisreutinger wird zum Ehrenpräsidenten ernannt. Links der neue Präsident André Messerli, rechts der Vizepräsident Georg Strasser. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Traktanden-Stimmung? Von wegen. Stattdessen zeigt der Philatelisten-Verein Weinfelden an seiner Jahresversammlung am Freitagabend im «Gasthaus zum Trauben» Genusslaune. Blickt man in die Mitgliederrunde, ist nichts von verstaubtem Philatelisten-Image zu finden.

Auch sonst ist alles etwas anders: Sammlerfreude trifft postgeschichtlichen Geist und kulinarischen Genuss. 14 Gedecke für 13 Herren im besten Alter und eine Dame. Total zählt der Philatelisten-Verein Weinfelden aktuell 22 Mitglieder. Gegründet wurde er im Oktober 1938. Vizepräsident Georg Strasser eröffnet die Versammlung humorvoll: «Zuerst gibt es Salat. Ich hoffe, die Versammlung artet nicht in Salat aus.»

Nachfolger dank Zeitungsartikel

Im Januar 2018 legte Enoch Habisreutinger nach 40 Jahren als Präsident sein Amt ab. Damals gab es noch keinen Nachfolger. Deshalb hat Habisreutinger alles weitergeführt und auch den Jahresbericht 2018 verfasst: «Dank dem aufschlussreichen Artikel in der ‹Thurgauer Zeitung› konnte, wie sich später herausstellte, André Messerli aus dem benachbarten Berg als neues Mitglied und Funktionär in unseren Verein aufgenommen werden», sagt Enoch Habisreutinger und für den einstimmig zum neuen Präsidenten gewählten André Messerli gibt’s grossen Applaus. «Ich gebe mein Ja-Wort fürs Präsidium», sagt Messerli lachend.

Im Rückblick beklagt Habisreutinger die schweizweit aufgehobenen Poststellen.

«Nur noch 25 der 80 Gemeinden im Thurgau haben eine Poststelle.»

Georg Strasser hebt in seiner Laudatio auf Enoch Habisreutinger, der 40 Jahre lang den Verein als Präsident mit Herzblut führte, besonders dessen unermüdliches Engagement hervor.

So sei unter anderem dank ihm im Jahr 1980 die Delegierten Versammlung des Schweizerischen Philatelisten-Vereins in Weinfelden durchgeführt worden. Unter herzlichem Applaus überreicht Vizepräsident Georg Strasser an Enoch Habisreutinger die Urkunde mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten, dem ersten im Verein.

Rechnung mit geringem Rückschlag

Einstimmig wiedergewählt werden die Vorstandsmitglieder René Wartenweiler, Gallus Nuber, Reinhold Walk und Georg Strasser. Als Revisoren werden Jürgen Kipping und Armando Jametti gewählt. Die Rechnung schliesst mit einem Rückschlag von 438 Franken.

Strasser erfreut «als Dessert» noch mit Erinnerungen, als er 1958 seine erste Mitgliedkarte erstand. Er zitiert aus der Vereins-Festschrift «50-Jahr-Jubiläum» aus dem Jahr 1988. Auch kritische Worte kamen von Strasser wegen des Mitgliederrückgangs:

«Schuld ist unsere liebe Post.»

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