Bürglen
Elektro-Pop bei der Premiere

Der neue Verein Kulturrausch hat zum Ziel, Kulturschaffenden eine Plattform zu bieten. Das erste Konzert gab die Band «We are Ava».

Monika Wick
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We are Ava spielen in Bürglen.

We are Ava spielen in Bürglen.

Bild: Monika Wick

Noch sitzen die Gäste vor dem Studio von Bild-Rauschen in Bürglen und geniessen einen Drink oder das verführerisch duftende Chili con Carne. Zusätzlich ist die Vorfreude auf das kurz bevorstehende Konzert der Elektro-Pop-Band «We are Ava» zu spüren. «Bald goht’s los», sagt eine junge Frau, die, begleitet von einigen Tanzschritten, die Arme in die Höhe reisst. Nur allzu gern folgen die Gäste der Aufforderung der Veranstalter, in die Konzertlocation zu kommen.

«Wir freuen uns sehr, dass das Konzert endlich stattfinden kann.»

Das sagt Kristin Lange, Präsidentin des Vereins Kulturrausch, der den Anlass organisiert hat. Der Verein, den sie im Mai 2020 zusammen mit Patric Wehrli, Emanuel Muhl und Joshua Muhl gegründet hat, bietet Kulturschaffenden eine Plattform, um sich zu präsentieren. Laut Kristin Lange sind bereits weitere Konzerte geplant, zudem sollen im Bild-Rauschen auch andere Kulturformen wie Lesungen oder Vernissagen stattfinden.

«Jetzt folgt aber erst einmal der erste Streich.»

Das verspricht Kristin Lange, was für Jubelrufe und tosenden Applaus sorgt.

Gute Stimmung beim tanzfreudigen Publikum.

Gute Stimmung beim tanzfreudigen Publikum.

Bild: Monika Wick

Erstes Konzert in diesem Jahr

Auf der Bühne in der Location, die an ein äusserst gemütliches Wohnzimmer erinnert, machen sich nun Kim Lemmenmeier, Andy Schwendener und Nicola Holenstein bereit. Während einer guten Stunde liefert das Trio aussergewöhnliche und fesselnde Elektro-Pop-Musik. «Das ist unser erstes Konzert in diesem Jahr», sagt Sängerin Kim Lemmenmeier. Auch sonst ist das Konzert voll von Premieren. «We are Ava» spielen erstmals Lieder, die auf dem neuen Album «Inner Gardening» zu finden sind, das sie der Öffentlichkeit erst am 17. September in der St. Galler Grabenhalle präsentieren. Kim Lemmenmeier beherrscht die leisen Töne genauso gut wie die kraftvollen und experimentellen. Ihre Kollegen stehen ihr in nichts nach. Nicola Holenstein und Andy Schwendener bringen gekonnt verschiedene Instrumente zum Klingen. So verwundert es auch nicht, dass das Publikum die Band nicht ohne Zugabe ziehen lässt.

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