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Die Revierförster ziehen in ihren neuen Forsthof in Weinfelden ein

Seit dieser Woche arbeiten die Mitarbeiter des Forstreviers Mittelthurgau an ihrem neuen Stützpunkt. Dank des Neubaus wurden die Abläufe optimiert und die zuvor an zwei Standorten verteilten Ressourcen gebündelt.
Mario Testa
Die beiden Mittelthurgauer Revierförster Hansruedi Gubler und Roman Guntersweiler vor dem neuen Forsthof. (Bild: Mario Testa)

Die beiden Mittelthurgauer Revierförster Hansruedi Gubler und Roman Guntersweiler vor dem neuen Forsthof. (Bild: Mario Testa)

Alles riecht nach frisch geschnittenem Holz im neuen Werkhof des Forstreviers Mittelthurgau. Im Bürotrakt stehen noch vereinzelt Umzugskisten rum, ansonsten wirkt die grosse Anlage mit den Einstellhallen, der Werkstatt und den Gargen eingerichtet und aufgeräumt.

«Vor zwei Wochen haben wir mit dem Umzug begonnen»

sagt Revierförster Roman Guntersweiler. Für ihn und seine Mitarbeiter, die zuvor am Standort Bussnang tätig waren, war das Zügeln eine gefreute Sache. «Wir sind erst grad vor zwei Jahren von Mettlen nach Bussnang gezogen und haben damals schon etwas ausgemistet.»

Gross war der Zügelaufwand für Hansruedi Gubler und sein Team aus Berg. «Am bisherigen Standort hatten wir viel Stauraum. Und da hat sich in den vergangenen über 20 Jahren einiges angesammelt», sagt der Revierförster. «Wir haben hier im neuen Forsthof nicht mehr viel Stauraum. So gesehen war es auch eine gute Gelegenheit, auszumisten und auszusortieren.»

Bauwerk aus Holz aus dem Revier

Der neue Forsthof an der Bürglenstrasse hinter der KVA ist von den überwiegend lokalen Betrieben zu grossen Teilen aus Holz gefertigt worden, einheimischem Holz. «Etwa 80 Prozent stammen aus unserem Revier, die gesamte tragende Konstruktion sowie die Aussenfassade», sagt Gubler. Etwa 120 Mittelthurgauer Tannen wurden im vergangenen Dreivierteljahr im neuen Forsthof verbaut. Angefangen hatten die Bauarbeiten im vergangenen Mai, anfangs Januar wurden sie abgeschlossen. Die Gesamtkosten liegen bei knapp 1,8 Millionen Franken.

Dank des zentralen Forsthofs mitten im Revier Mittelthurgau arbeiten nun alle Mitarbeitenden am selben Ort. Das Team besteht aus den beiden Revierförstern, fünf Forstwarten, vier Lernenden und zwei Sekretärinnen.

«Gekannt hatten sich die Mitarbeitenden der beiden Standorte schon zuvor, aber nun arbeiten sie auch zusammen. Wir müssen jetzt natürlich zuerst noch richtig zusammenwachsen»

sagt Hansruedi Gubler. Der neue Standort sei auch hinsichtlich der Abläufe viel besser als die bisherigen. «Wir hatten uns im Vorfeld diverse Forsthöfe angeschaut und dieser hier ist praktisch der gleiche wie in Ermatingen, nur etwas grösser», sagt Roman Guntersweiler. «Es ist kein Prunkbau, aber optimal auf unsere Abläufe ausgerichtet. Der Forsthof bietet nebst den grossen Einstellhallen für die Fahrzeuge eine Werkstatt, ein Sitzungszimmer, ein Büro sowie einen Aufenthaltsraum und die Umkleide mit Duschen und Toiletten.

Thurgauer Waldtage im kommenden Jahr

Die zweiten Thurgauer Waldtage finden vom 4. bis 6. September 2020 in Weinfelden statt. Nach der Premiere vor zehn Jahren in Frauenfeld ist nun als zweiter Veranstalter das Forstrevier Mittelthurgau an der Reihe. «An den Thurgauer Waldtagen zeigen wir den Besuchern alle Aspekte der Forstbranche», sagt OK-Präsident Roman Guntersweiler. Eigentlich hätten die Waldtage – nach der Premiere in Frauenfeld, an der der Verband Thurgauer Forstpersonal sein 100-jähriges Bestehen feierte – alle zehn Jahre stattfinden sollen. Da die Trägerschaft um das Forstamt Thurgau, den Verband Wald Thurgau und dem Verband des Thurgauer Forstpersonals Mühe hatte, einen Veranstalter zu finden, verzögert sich die Durchführung nun um ein Jahr. Wie schon bei der Premiere vor zehn Jahren hofft Guntensberger auch an der zweiten Durchführung mit über 10000 Besuchern im Festzentrum, dem neuen Forstwerkhof an der Bürglenstrasse 40 in Weinfelden.

Die beiden bisherigen Standorte sind mittlerweile leer, geputzt und wurden an die Vermieter zurückgegeben. Einen Tag der offenen Tür am neuen Standort ist im Sommer geplant. Am 29. Juni kann sich die Öffentlichkeit ein Bild der Anlage machen.

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