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Einsatz für die Landgemeinde Langrickenbach: Denise Neuweiler kandidiert als Gemeindepräsidentin

Am 25. November wird in Langrickenbach ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt. Denise Neuweiler möchte die Nähe zur Natur und das Ländliche erhalten und immer ansprechbar sein für die Menschen.
Urs Brüschweiler
Denise Neuweiler beim Feuermachen an der Grillstelle oberhalb von Zuben mit den zwei Töchtern Flurina (links) und Leana.Bild: Reto Martin

Denise Neuweiler beim Feuermachen an der Grillstelle oberhalb von Zuben mit den zwei Töchtern Flurina (links) und Leana.Bild: Reto Martin

«Das Gemeindepräsidium ist für mich im Hinterkopf schon lange ein Thema gewesen», sagt Denise Neuweiler. Doch die Rücktrittsankündigung von Fabienne Schnyder Anfang des Jahres habe sie überrascht. «So früh hätte ich damit nicht gerechnet.» Da sei die Frage nach der eigenen Kandidatur konkret geworden und nach einem Entscheidungsprozess sei sie zum Schluss gekommen, es machen zu wollen. Denise Neuweiler ist 39, Mutter von zwei Töchtern und privat, beruflich und politisch stark engagiert. Seit 2011 ist sie bereits Mitglied des Gemeinderates von Langrickenbach. «Diese Arbeit macht mir Freude.» Was mit ein Grund sei, nun das Gemeindepräsidium anzustreben. Ihren Beruf – sie arbeitet im 60-Prozent-Pensum bei den Sozialen Diensten in Weinfelden – würde sie bei einer erfolgreichen Wahl aufgeben. «Es gibt für mich nur das eine oder das andere.»

50-Prozent-Pensum und noch etwas mehr

Ihren gut gefüllten Rucksack mit Erfahrungen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung will die Zubenerin hier einbringen. Obwohl das Amt der Gemeindepräsidentin mit 50 Prozent deklariert ist, ist ihr klar, dass sich mehr engagieren würde. «Ich möchte voll für die Gemeinde einstehen und immer für die Bevölkerung ansprechbar sein.» Als Delegierte der SVP in der Kantonal- und der Bezirkspartei ist ihre politische Linie klar. Dass ihr Mann, Christian Neuweiler, eine gewichtige Rolle in der FDP spielt, führe zu Hause schon manchmal zu Diskussionen. «Wir haben auch schon gestritten. Aber meistens sind wir einer Meinung. Wir verstehen uns in politischen Dingen als Fraktionsgemeinschaft», sagt sie und lacht. Im Kreuzlinger Metallverarbeitungsbetrieb arbeitet Denise Neuweiler mit und die persönliche Weiterbildung war und ist bei ihr ein grosses Thema: Aktuell hat Denise Neuweiler den Lehrgang zur Verwaltungsökonomin begonnen.

Bei einer Nichtwahl würde sie im Gemeinderat bleiben

Fabienne Schnyder habe in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet als Gemeindepräsidentin, findet Denise Neuweiler. Auch die Zusammenarbeit im Gemeinderat gestaltete sich positiv. Es sei kein Problem, wenn sich nun mit ihr und Roger Reinhart zwei Mitglieder um das Präsidium bewerben. Im Gegensatz zu ihrem Kontrahenten würde Denise Neuweiler jedoch bei einer Nichtwahl in der Behörde weitermachen wollen. «Ich kandidiere auch wieder für den Gemeinderat. Aus Respekt vor dem Amt, der Gemeinde und der Bevölkerung», wie sie sagt.

«Die Gemeinde ist gut aufgestellt, zurzeit besteht kein grundlegender Handlungsbedarf».

Es gehe in Langrickenbach darum, die Qualitäten hervorzuheben. Das sind die schöne Landschaft und die Nähe zur Natur. «Die Leute, welche hierher ziehen, suchen genau das. Dass die Kinder in den Weilern und Dörfern noch auf der Strasse spielen können und man beim Bauern einkaufen kann.» Das sei ein Privileg, dass es zu erhalten gelte. Aber die Landwirte seien eben auch Unternehmer und Produzenten. «Das muss sich jeder bewusst sein, der hier wohnt. Man muss gegenseitig Rücksicht nehmen aufeinander.» Denise Neuweiler sieht ihre Rolle hier als Vermittlerin. Verschiedene Interessen unter einen Hut bringen ist auch beim Thema Oberlandstrasse gefragt. «Die Gemeinde werde die Vernehmlassung zur Planung der Strasse sicher nutzen und versuchen Einfluss zu nehmen», sagt Denise Neuweiler.

Vereine unterstützen, Veranstaltungen fördern

Bei der Belebung und der Förderung des Zusammenhalts in der Landgemeinde sieht die Kandidatin grosses Potenzial in den Vereinen und in Veranstaltungen. «Das möchte ich gerne fördern.» Und auch die Verwaltung sei bereits sehr gut aufgestellt. «Die Mitarbeiter möchte ich unterstützen, dass sie gute Dienstleistungen für die Bürger erbringen können.» Dazu gehöre es auch, für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen. Für sie selber gelte im Prinzip derselbe Grundsatz. «Ich will immer am Abend in den Spiegel schauen können und mit mir im Reinen sein.»

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