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Märwiler können einmal wie Batman sein

Wegen Regens hat die Batnight nicht im Märwiler Riet, sondern in der Turnhalle stattgefunden. Das Interesse war dennoch gross.
Christoph Heer
Ein Bub schaut sich eine Fledermaus an. (Bild: Christoph Heer)

Ein Bub schaut sich eine Fledermaus an. (Bild: Christoph Heer)

Sich für einmal wie eine Fledermaus oder gar wie Batman zu fühlen – wer träumt nicht davon, fliegen zu können? In der Turnhalle in Märwil streifen sich am Samstagabend an der Batnight, der internationalen Fledermausnacht, die Kinder Fledermausanzüge über und schweben förmlich über den Boden. Sie haben Spass am Geschehen im Trockenen. Zwar können hier, im Gegensatz zur Outdoor-Durchführung im Märwiler Riet, keine richtigen Fledermäuse bestaunt werden, dafür sorgen die Ausstellung, der Kurzfilm, die Fledermaus-Schminkerei und vieles mehr für Kurzweil.

Über 50 Personen decken sich mit Infomaterial über die heimlichen Königinnen der Nacht ein und horchen den Ausführungen der Organisatoren. Robert Pfister gilt als treibende Kraft, was den Fledermausschutz in der Region betrifft.

Kinder verkleiden sich als Fledermäuse. (Bild: Christoph Heer)

Kinder verkleiden sich als Fledermäuse. (Bild: Christoph Heer)

Im Thurgau leben rund 20 Fledermausarten

Pfisters Wissen über die einzigen fliegenden Säugetiere der Welt ist ungemein gross. Seit vielen Jahren kümmert er sich um die Fledermäuse, aktuell an rund 50 Standorten zwischen Bussnang und Affeltrangen, Mettlen und Braunau. «Im Kanton Thurgau leben etwa 20, in der ganzen Schweiz etwa 30 verschiedene Arten. Weltweit aber sind es rund 1100. Doch viele Arten sind vom Aussterben bedroht und das darf nicht passieren». Infolge seiner grossen Leidenschaft für die Fledermäuse und der Natur im Allgemeinen muss ab und an seine Gattin etwas zurückstecken. Robert Pfister ist sich dieser Begebenheit bewusst, trotzdem investiert er viel Herzblut, Leidenschaft und Zeit in sein Hobby. «Meine Frau wünscht sich manchmal, eine Fledermaus zu sein. Dann hätte sie mehr von mir», sagt er lachend, ehe er sich wieder um die Besucher – und seine Frau – kümmert.

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