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Berg: Einer sang ein Liebeslied

Nach der Gemeindeversammlung präsentierten sich die drei Kandidaten fürs Gemeindepräsidium den Stimmbürgern.
Tobias Bolli
Die Kandidaten Tobias Gross, Sacha Thür und Thomas Bitschnau sind bereit. Vorne spricht Gemeindepräsident Max Soller. (Bild: Tobias Bolli)

Die Kandidaten Tobias Gross, Sacha Thür und Thomas Bitschnau sind bereit. Vorne spricht Gemeindepräsident Max Soller. (Bild: Tobias Bolli)

Die 48. Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Berg lockte fast einen Fünftel der Stimmberechtigten, 394 Personen, in die Mehrzweckhalle. Zunächst wurde am Freitag über vier Einbürgerungsgesuche befunden. Eine ungewöhnlich lange Stimmenauszählung – offenbar hatte die Gemeinde nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet – ergab einen positiven Entscheid für sämtliche Gesuche.

Das neue Budget wurde diskussionslos angenommen. Es laufe in Berg halt fix, kommentierte Gemeindepräsident Max Soller, «nicht wie in Amerika». Alle Kreditanträge wurden mit grosser Mehrheit und ohne viel Federlesens angenommen. Darunter fiel die Erschliessung des Weilers Lanzendorn, die Sanierung der Bergerfeldstrasse in Berg sowie die Sanierung der Gemeindestrasse von Heimenlachen nach Graltshausen.

Bitschnau überrascht und singt

Anschliessend stellten sich acht Kandidaten für den Gemeinderat vor. Auch drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium präsentierten sich. Dieses muss nach der Pensionierung von Max Soller diesen Sommer neu besetzt werden. Thomas Bitschnau, Leiter Premium Banking der Migros Bank Thurgau und Mitglied der Schulbehörde, überraschte mit einer gesungenen Liebeserklärung an Berg. Er unterstrich, dass er sich als Präsident in der Rolle des Dienstleisters sehen würde.

Tobias Gross, Gründer eines Coiffeurgeschäfts, bezeichnete sich als Querdenker und versprach, für frischen Wind im Gemeinderat zu sorgen. Der Personalberater aus Bürglen Sacha Thür legte den Fokus auf Bürgernähe sowie eine offene Kommunikation. «Ruft einfach an!»

Der Steuerfuss sinkt

Nach einem budgetierten Defizit im Vorjahr rechnet die Gemeinde Berg 2019 mit einem Gewinn von 28'900 Franken. Geplant sind tiefere Ausgaben und höhere Erträge in allen Bereichen ausser der Verwaltung und dem Verkehr. Mit Blick auf Fonds, Reserven sowie ein Eigenkapital von 4,9 Millionen Franken beantragte der Gemeinderat eine Reduktion des Steuerfusses von 3 Prozent auf neu 42 Prozentpunkte.

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