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Eine unterhaltsame Zufahrt lässt die Weinfelder lachen

Missverständnisse sorgen für Heiterkeit. Das bewiesen «I tre secondi» mit ihrer Komödie am Kulturanlass des A.E.S Azzurri vom Samstagabend. Mit rund 250 Personen konnten die Veranstalter einen Besucherrekord für ihren Kulturabend verzeichnen.
Christoph Heer
Federico Dimitri, Fabrizio Pestilli und Giuseppe Spina spielen als «I tre secondi» im improvisierten Zugabteil. (Bild: Christoph Heer)

Federico Dimitri, Fabrizio Pestilli und Giuseppe Spina spielen als «I tre secondi» im improvisierten Zugabteil. (Bild: Christoph Heer)

Ein Schweizer, der kein Wort italienisch spricht, ein Italiener, der kein Wort Deutsch spricht und ein Secondo, der in diesem illustren Zugsabteil krampfhaft dafür bemüht ist, die quirligen Sprachbarrieren zu überbrücken. «Zürich Hauptbahnhof», da ist Kurzweil vorprogrammiert und die beiden Frauen in der ersten Reihe kichern sich schon vor Beginn der Aufführung am Samstagabend in Bereitschaft. Das kann ja noch heiter werden mit diesen beiden, rote Backen und Lachmuskelkater inklusive.

Kaum betreten Giuseppe Spina, Fabrizio Pestilli und Federico Dimitri als «I tre secondi» die Bühne im katholischen Pfarreizentrum, geht die Post ab; und wie. Pointe an Pointe reihen die drei Schauspieler aneinander und lassen kaum Luft für eine geregelte Atmung. Wohl etwas über 250 Besucher im vollen Saal sind bestens unterhalten, freuen sich aber auf die Pause; die Kürbissuppe will schliesslich auch probiert sein.

Organisatoren reagieren auf den Andrang

Mit simpelsten Alltagsvorkommnisse unterhalten die drei Schauspieler danach weiter. Der Italiener quasselt laut in sein Telefon und der Schweizer bedauert es, dass im Zugsabteil einer fehlt, um einen Jass zu schieben. Trotz allen Humors, der Tiefgang fehlt nicht.

Applaus gebührt an diesem Samstagabend aber nicht nur den drei Schauspielern, auch die Organisatoren vom Verein A.E.S Azzurri dürfen einen Teil davon für sich beanspruchen. Wer vom Besucherandrang derart überrascht wird und trotzdem die Lage zu jederzeit im Griff hat – nötigenfalls auch mit kompromisslosem Öffnen des Saals – macht definitiv alles richtig.

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