Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

In Amlikon gibt es eine Rute für säumige Steuerzahler

Einstimmig beschliessen die Stimmbürger das Budget 2019 und die Belassung des Steuerfusses bei 70 Prozent. Eine leidige Angelegenheit sind nicht bezahlte Strom- und Steuerrechnungen.
Werner Lenzin
Der Samichlaus besucht die Versammlung in der Kirche Leutmerken. (Bild: Werner Lenzin)

Der Samichlaus besucht die Versammlung in der Kirche Leutmerken. (Bild: Werner Lenzin)

Nicht nur der Samichlaus hat zu schimpfen an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend in der Kirche Leutmerken. Auch Gemeindepräsident Othmar Schmid und ein Votant aus der Mitte der Versammlung machen sich Sorgen über die steigenden Fürsorgekosten und die fehlenden 100000 Franken von säumigen Steuerzahlern.

Die Restkostenfinanzierung für die stationäre Pflegeversorgung in Pflegeheimen erfordere immer mehr Mittel, sagt Schmid. So ist der durch die Gemeinde zu leistende Betrag von 69 Franken auf 75,50 Franken pro Einwohner gestiegen. Im Budget (siehe Kasten) sind dafür insgesamt 100000 Franken vorgesehen.

Weniger Steuereinnahmen wegen vieler Pensionäre

Massiv zugenommen hat die Unterstützung von Thurgauer und Schweizer Bürgern. Gegenüber dem Vorjahr sind 50000 Franken Mehraufwendungen veranschlagt, womit der Gesamtaufwand in diesem Bereich 221000 Franken beträgt. Diese steigenden Sozialhilfekosten sprechen gegen eine Steuerfusssenkung, ebenso die Entwicklung der Steuereinnahmen.

«Wegen des demografischen Wandels sind bei uns die Steuern rückläufig»

gibt Schmid zu bedenken. Der Gemeindepräsident stellt in Aussicht: «Wenn die sozialen Ausgaben weiter ansteigen, muss allenfalls mit einer Steuerfusserhöhung gerechnet werden in den kommenden Jahren». Erfreulich sind die Zahlen der Werke, die durchs Band Überschüsse liefern. So konnte auch der Strompreis erneut gesenkt werden.

Strassensanierungen kosten Geld und verzögern sich

Gemäss Schmid wird die Gesamtsanierung der Kantonsstrasse im Ortsteil Amlikon durch das Kantonale Tiefbauamt voraussichtlich auf Herbst 2019 verschoben. «Damit die Werterhaltung unserer Gemeindestrassen weitergeführt werden kann, werden wir im nächsten Jahr verschiedene Strassenabschnitte sanieren», sagt der Gemeindepräsident.

Einstimmig genehmigen die 48 anwesenden von insgesamt 1000 Stimmberechtigten einen Kredit von 127000 Franken für die Sanierung der Hüttlingerstrasse von Fimmelsberg nach Weiherhaus und von 153 000 Franken für die Strasse «Im Winkel» in Bänikon.

Das Baureglement soll mit dem Zonenplan am 17. Januar an einer Orientierungsversammlung vorgestellt werden. An der Gemeindeversammlung vom 25. April will sie der Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.