Eine ruhige Kugel schieben: Märstetter wollen eine Bocciabahn als Treffpunkt

Eine Gruppe Märstetter macht sich stark für den Bau einer Bocciabahn auf der Wiese unterhalb des Primarschulhauses. Nun sammeln die Initianten Geld für ihr Projekt.

Mario Testa
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Anne Dürig am geplanten Standort der Bocciabahn beim Märstetter Primarschulhaus.

Anne Dürig am geplanten Standort der Bocciabahn beim Märstetter Primarschulhaus.

(Bild: Mario Testa)

Bei schönem Wetter reicht der Blick bis in den Alpstein. Die Wiese unterhalb des Primarschulhauses in Märstetten ist aber nicht nur wegen des Weitblicks ideal für eine Bocciabahn, sagt Anne Dürig. «Ein Restaurant ist in der Nähe, das Gelände ist flach und liegt in der Mitte des Dorfs.» Aus all diesen Gründen, sei der Platz wie gemacht für ein Bocciabahn, bei der man sich treffen, verweilen und den Zusammenhalt im Dorf pflegen kann.

Komme dazu, dass die Primarschulgemeinde bereit sei, das Stück Land für eine Bocciabahn herzugeben und unbefristet zur Verfügung zu stellen.
Was nun noch fehlt, ist die Bocciabahn. Eine solche zu bauen, kostet etwa 8000 Franken.

«Wir haben deshalb zu Spenden aufgerufen im letzten <Dorfgspröch>. Das Baugesuch haben wir von der Gemeinde bereits bewilligt bekommen»

sagt Anne Dürig, die sich mit den weiteren Initianten André Häberlin und Brighit Stahel zur Bocciagruppe Märstetten zusammengetan hat.

Grosse Sponsoren werden angefragt

«In einem ersten Rutsch sind bereits etwa 1300 Franken von diversen Spendern zusammengekommen. Nun werden wir noch direkt Gewerbetreibende und die Industriebetriebe angehen und um Beiträge anfragen.»

Boccia gespielt hat Anne Dürig selber noch gar nie richtig. «Ich mag mich aber noch gut an meine Ferien in Italien erinnern, da wird viel Boccia gespielt, die Leute treffen sich und verbringen eine gute Zeit.» 

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