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Eine neue Partei will in den Kreuzlinger Gemeinderat

Um die 40 Sitze im Stadtparlament von Kreuzlingen buhlen acht Listen. Neu ist die Partei der Secondi. Und die Freie Liste spannt mit den Grünen zusammen.
Nicole D'Orazio
Blick in die Sitzung des Kreuzlinger Gemeinderates vom 14. Juni 2018. Die 40 Sitze werden am 31. März neu zugeteilt. (Bild: Reto Martin)

Blick in die Sitzung des Kreuzlinger Gemeinderates vom 14. Juni 2018. Die 40 Sitze werden am 31. März neu zugeteilt. (Bild: Reto Martin)

Acht Listen sind für die Erneuerungswahlen des Gemeinderats Kreuzlingen für die Legislatur 2019 bis 2023 eingereicht worden. Diese finden am 31. März statt, wie die Stadt Kreuzlingen mitteilt. Neu ist die Liste der Partei der Secondi (PdS), welche die Nummer acht erhalten hat. Laut der Website der PdS hat sie derzeit nur zwei Mitglieder: Das Ehepaar Zoran und Renata Mitrovic. Die Partei will die rund 900'000 Schweizer mit Migrationshintergrund ansprechen, wie es auf deren Website heisst.

Ziel ist es, eine der grössten Parteien der Schweiz zu werden und nicht nur Gemeinderäte, sondern auch Vertreter bis auf Bundesebene zu haben. Künftige Mitglieder sollten eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium haben, mindestens eine Landessprache fliessend sprechen und eine zweite beherrschen. Dazu sollten sie auch gute Manieren haben und selbstbewusst sein, heisst es.

Frei Liste spannt mit den Grünen zusammen

Bei der Zuteilung der Listennummern fällt zudem auf, dass die Freie Liste zusammen mit den Grünen neu eine Liste bildet. «Die Freie Liste und die Grünen werden bei den diesjährigen Gemeinderatswahlen mit einer gemeinsamen Liste antreten», erklärt Daniel Moos von der Freien Liste auf Anfrage. Die Mitglieder der Freien Liste würden wie immer als parteiunabhängige Kandidaten antreten, die Kandidaten der Grünen seien auch Mitglieder der Grünen.

«Wir können somit den Wählern ein breiteres politisches Spektrum anbieten und hoffen, dass dieses Angebot geschätzt wird. Die Freie Liste bleibt auch zukünftig parteiunabhängig und wird sich wie üblich nur mit Themen, welche Kreuzlingen betreffen, beschäftigen», teilt Moos mit.

Christian Forster kandidiert erneut

Im Rennen um die Sitze im Stadtparlament mischt auch wieder die Kreuzlinger Ein-Mann-Partei Rägebogä-Krüzlinge-Egelshofe von Gemeinderats-Urgestein Christian Forster mit. Diese hat die Nummer vier erhalten.

Die Parteien haben nun noch bis am 28. Januar Zeit, Listenverbindungen und allfällige Bereinigungen an den Wahlvorschlägen bekanntzugeben, wie die Stadt Kreuzlingen schreibt. Anschliessend werden die Listennummern inklusive Verbindungen sowie die Kandidatenliste publiziert.

Die Listennummern:

Nr. 1: Freie Liste und Grüne (FL/G)
Nr. 2: Sozialdemokratische Partei/Gewerkschaften/Jungsozialistinnen (SP/GEW/JUSO)
Nr. 3: Schweizerische Volkspartei (SVP)
Nr. 4: Rägebogä-Krüzlinge-Egelshofä/CF (RB/CF)
Nr. 5: FDP.Die Liberalen (FDP)
Nr. 6: Evangelische Volkspartei (EVP)
Nr. 7: Christlichdemokratische Volkspartei (CVP)
Nr. 8: Partei der Secondi (PdS)

Gemäss der Verordnung zum Gesetz über das Stimm- und Wahlrecht ergeben sich aus der Reihenfolge des Eingangs der Wahlvorschläge die Listennummern. Werden Wahlvorschläge am gleichen Tag eingereicht, entscheidet das Los über die Listennummer. So wurden die Nummern 1 bis 4 sowie 6 bis 8 zugelost, wie die Stadt mitteilt.

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