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Arbonerin nimmt an Tennis-Weltmeisterschaft der Senioren teil

Bereits zum dritten Mal nimmt Daniela Keller an der Seniorenweltmeisterschaft im Tennis teil. An dem Turnier in Ulm werden Spieler aus 50 Nationen dabei sein.
Valentina Thurnherr
Im Tennisclub Arbon trainiert Daniela Keller nur mit Männern. (Bild: Valentina Thurnherr)

Im Tennisclub Arbon trainiert Daniela Keller nur mit Männern. (Bild: Valentina Thurnherr)

«Ich spiele Tennis seit ich sechs Jahre alt bin. Es ist ein Hobby, das ich später zu meinem Beruf machen konnte, in dem ich als Tennislehrerin arbeite», sagt Daniela Keller. «Ich war als Kind schon sehr sportlich. In verschiedenen Sportarten wollten sie mich dabei haben.» Aber Tennis sei ihre grosse Leidenschaft gewesen. «In diesem Sport ist man selber zuständig für alles. Ob Siege oder Niederlagen, es liegt in der eigenen Verantwortung.»

Ein Turnier der Extraklasse

An der Weltmeisterschaft nehmen die besten Tennisspieler der Welt teil. Deshalb bereitet sich die 50-jährige Keller konsequent darauf vor in dem sie ab Juli intensiver anfing zu trainieren. «Im Club spiele ich jeweils gegen Männer oder trainiere mit der eigenen Ballmaschine». Das Turnier findet zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder in Deutschland statt. Vom 12. bis 25. August werden rund 1500 Spieler in Ulm und Neu-Ulm um die Titel kämpfen. Gespielt wird bei den Damen und Herren jeweils im Einzel, Doppel und im Mixed in den Altersklassen 50, 55 und 60. Keller ist vom 10. bis 18 August vor Ort. «Ich kann leider nur eine Woche teilnehmen, wegen meiner Arbeit», sagt sie. Ausserdem nehme sie nur an den Teamwettkämpfen teil.» Die Schweizerinnen reisen zu viert an. «Während des letzten Jahres fanden regelmässig Wettkämpfe in der Schweiz statt, um so auszuwerten, wer an der Weltmeisterschaft teilnehmen kann», sagt Keller. Die Nummer eins des Landes durfte ein Team zusammenstellen.

Von ihren letzten beiden Teilnahmen erinnert sie sich besonders an ein Spiel: «Ich habe einmal gegen eine Engländerin gespielt, die vor etwa 30 Jahren im Haupttableau in Wimbledon gespielt hat.» Das sei sehr beeindruckend gewesen. «Ich habe zwar am Anfang geführt, dann aber relativ knapp verloren.» Bezüglich Power habe man keinen Unterschied gemerkt, in Bezug auf die Präzision aber umso mehr. «Sie schaffte es jedes Mal den Ball genau an den Punkt zu schlagen, an dem sie ihn haben wollte.»

Spannende Erlebnisse im In- und Ausland

Mit 18 Jahren absolvierte Keller die Jugend und Sportkurse, die sie brauchte um Tennislehrerin zu werden. Danach folgte der Official und Referee Kurs. Damit konnte sie als Schiedsrichterin an den Junioren Weltmeisterschaften teilnehmen, oder auch an Spielen der National Liga A. «Im Thurgau habe ich alle möglichen kantonalen Titel geholt, von Junior bis Senior», sagt Keller. Ebenso wurde sie Vize-Schweizermeisterin im Interclub. Ein Highlight sei die Nomination für die ITF (International Tennis Federation) Jungsenioren Team Weltmeisterschaften 2015 gewesen. «Auch die diesjährige Teilnahme ist wieder eine Motivation um zu trainieren.» Das Tennis habe ihr viele unvergessliche Momente beschert. Neue Bekanntschaften, spannende Momente im In- und Ausland und dazu einige bekannte Tennisschüler wie etwa Mirka Federer und Michi Lang, der dann aber eine erfolgreiche Fussballkarriere eingeschlagen hat.

Nebenbei arbeitet Keller auch noch im Schwimmbad Arbon. «Zwei Jobs an einem Ort, wo jeder gerne seine Freizeit verbringen möchte», sagt sie. «Was will ich mehr.»

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