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Schlosshof-Konzerte Arbon: Das Sinfonische Orchester präsentiert eine klingende Flussreise

Romantische Abende sind angesagt: Die Schlosshof-Konzerte des Sinfonischen Orchesters Arbon am 17. und 18. August stehen im Zeichen der tschechischen Tonmalerei.
Max Eichenberger
Orchesterleiter Leo Gschwend rührt gerne die Werbetrommel für die bevorstehenden Schlosshofkonzerte. (Bild: Max Eichenberger)

Orchesterleiter Leo Gschwend rührt gerne die Werbetrommel für die bevorstehenden Schlosshofkonzerte. (Bild: Max Eichenberger)

Leo Gschwend steht mitten auf dem steinbehauenen Platz und lässt den Blick rundum schweifen. Das Schloss und der trutzige Turm werden die Kulisse bilden für die aufwendige Eigenproduktion des Sinfonischen Orchesters Arbon am 17./18. August. «Die Atmosphäre im Schlosshof passt perfekt zur Musik», freut sich der Orchesterleiter. Im diesjährigen erneut themenkonzipierten Programm spielt das 70-köpfige Orchester Werke tschechischer Komponisten zumeist aus der Spätromantik. Titelgebend und publikumswirksamer Aufhänger ist Bedrich Smetanas bekanntester «Klassiker» seiner Programmmusik: «Die Moldau».

Schon lange trägt Leo Gschwend das Thema mit sich herum. «Der Wunsch zur Umsetzung des tonmalerischen Werks aus Smetanas sinfonischer Dichtung ‘Mein Vaterland’ ist aber auch aus dem Orchester selber gekommen.» In der Programmwahl bezieht es Gschwend ein, seit die Schlosshof-Konzerte vor 13 Jahren begründet wurden. Ein Thema gibt jeweils den roten Faden vor.

Publikum erhält ein musikalisches Juwel

Für den 66-jährigen Vollblutmusiker gestaltet sich der Vorlauf der Eigenproduktionen – dazu gehören auch die jährlichen Winterkonzerte – zu spannenden Entdeckungsreisen in die Welt der Musikliteratur. Er liebe diesen kreativen Prozess, der stets auch eine Herausforderung bedeute, bekennt der Dirigent. «Das Schöne an dieser Arbeit ist, immer wieder Neues zu entdecken und so manches musikalische Juwel neben bekannteren Werken einem Publikum zugänglich zu machen. Das ist auch unser Anspruch.»

Die Besucher hören und erleben den Weg der Moldau mit von ihren beiden Quellen bis zum Zusammenfluss mit der Elbe: vom plätschernden Bächlein über quirlige Stromschnellen bis zum stattlichen Fluss. Für die Grundierung des «Tonbildes» sorgen die 40 Streicher des Orchesters. Hinzu kommen die Bläser. Zusammen wird am Probewochenende im Dietschweiler-Saal im Kulturzentrum Presswerk der letzte Pinselstrich angelegt und das Klangbild veredelt. «Ein schwieriges Programm, das wir uns vorgegeben haben», sagt Gschwend, der sich und sein Orchester gerne fordert. Als Solisten konnte er Goran Kovacevic gewinnen, den Meister des Akkordeons. Der Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wird sein Hauptpart in Vaclav Trojans Konzertsuite «Märchen» bestreiten. «Von Sagen umwoben» heisst der Programm-Untertitel nicht zufällig.

Ein Glas Sekt auf dem Schlosshügel

Die Eventhalle im Presswerk wird der Ausweichort sein, sollte für das Wochenende vom 17. und 18. August Schlechtwetter angesagt sein. Am Dienstagabend muss bereits der Entscheid getroffen werden. Der Aufbau der Bühne und der übrigen Infrastruktur im Schlosshof wäre für den Mittwoch geplant. Das Projekt ist für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung. Den Aufbau und das Catering besorgen die Arboner Sänger. Feine Häppchen, ein Glas Sekt und mehr gibt es zur Pause auf dem Schlosshügel bei ebenso idyllischem Ambiente.

Im Schlosshof gibt es 400 Sitzplätze. Rund 500 Tickets sind bisher im Vorverkauf abgesetzt worden für die beiden Vorstellungen. An der Abendkasse dürften noch Billette erhältlich sein. Förderverein, Gönner und Sponsoren sowie die Stadt Arbon und der Kanton unterstützen das Projekt finanziell. Vorgekehrt ist ausserdem, dass das Geläute von St. Martin während der Konzerte stumm bleiben wird.

Hinweis

Schlosshof-Konzerte, Freitag, 17. August, 20.30 Uhr; Samstag, 18. August, 20.30 Uhr. Schlosshof Arbon (im Schlechtwetterfall im Presswerk; Tonband/Tel. 071 446 62 82 am Freitagmittag). Vorverkauf: www.orchesterarbon.ch; Arbon Tourismus, Schmiedgasse 5.

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