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Eine Giftpflanze breitet sich in Arbon aus

Eine ausländische Pflanze breitet sich aus. Das Gewächs ist nicht nur schädlich für die Biodiversität, sie ist auch giftig.
Lara Jörgl
Die Pflanze gleicht einer gelben Margerite. (Bild: PD)

Die Pflanze gleicht einer gelben Margerite. (Bild: PD)

Eine stille Invasion sucht Arbon und Umgebung heim – die Rede ist vom schmalblättrigen Greiskraut. Die Pflanze, die leicht einer gelben Margarite gleicht, ist in vielerlei Hinsicht gefährlich:

Einerseits verdrängt sie systematisch die einheimischen Pflanzen: Ein Exemplar kann pro Jahr dreissigtausend Samen freisetzen, die sich wie beim Löwenzahn durch den Wind verbreiten. Die Samen können auch an Fahrzeugen haften bleiben, weshalb der Schädling lange Strecken zurücklegen kann. Andererseits ist sie sehr gefährlich für Tiere und somit schlussendlich auch den Menschen. Nimmt man zu viel davon ein, kann es zu Leberschäden und Fortpflanzungsstörungen kommen.

Sie wächst meistens am Rande von Autobahnen oder Bahngleisen. Besonders auf humusarmem Untergrund fühlt es sich wohl.

Von Afrika in die Schweiz

Gerade in Südafrika, wo die Pflanze häufig von Tieren gegessen und vom Mensch so indirekt verzehrt wird, ist sie sehr gefürchtet.

Der Schädling kommt vor allem durch den Handel mit Schafswolle aus Südafrika in die Schweiz und verdrängt einheimische Arten schnell. Deshalb ist es sehr wichtig, den Schädling loszuwerden.

In öffentlichen Plätzen kümmert sich die Stadt um das Problem. Grundeigentümer müssen sich selbst darum kümmern. Dabei ist es am besten, die Pflanze vor dem Verblühen auszurupfen: So wird die Weitergabe durch den Wind vermieden. Die ausgerupfte Pflanze soll dann in den normalen Abfall geschmissen werden; nicht in den Kompost.

Hinweis

Für weitere Fragen kann man sich mit dem Stadtgärtner Manfred Birk in Verbindung setzen oder das Merkblatt auf der Homepage der Gemeinde Arbon lesen.

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