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Einblick in zehn Wigoltinger Gärten

Zehn Wigoltinger Familien haben am Samstag ihre Gartentörchen geöffnet und Interessierten Einblicke gewährt.
Manuela Olgiati
Das Ehepaar Angst (rechts) fachsimpelt in ihrem Garten mit den Besuchern. (Bild: Manuela Olgiati)

Das Ehepaar Angst (rechts) fachsimpelt in ihrem Garten mit den Besuchern. (Bild: Manuela Olgiati)

Ein bisschen Klimawandel ist im Wigoltinger Garten deutlich erkennbar. «Der heisse Sommer bringt rasch mehr Blüten hervor», sagt Hobbygärtner Peter Angst. Er spricht von der Bettagsblume, die in lila Farben starke Akzente setzt. «Einige Woche zu früh», sagt Angst. Denn die Herbstaster blüht eigentlich erst Mitte September um den eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag herum.

Erste Ausgabe ist ein voller Erfolg

Durch Privatgärten schlendern, sich austauschen, fachsimpeln, Erfahrungen sammeln oder einfach bewundern, was sich aus den verschiedenen Gartensituationen alles gestalten lässt: Dazu war am Samstag beste Gelegenheit geboten. Einen Tag der offenen Gärten hat der Museums- und Kulturverein Wigoltingen erstmals lanciert. Wie sich am Interesse der Besucher zeigt, mit vollem Erfolg.

«Uns ist wichtig, nicht extravagante Parkanlagen zu zeigen, sondern ganz natürliche Gärten, wie sie jeder kennt», sagt Daniela Müller, Gemeinderätin von Wigoltingen und Mitglied im Museums- und Kulturverein. Zahlreiche Personen machen sich am Samstag auf den Weg von Garten zu Garten. Das Gemeindegebiet ist weitläufig, von Engwang über Wagerswil nach Wigoltingen und der Bonau gibt es offene Gärten.

Insgesamt zehn Familien aus der Gemeinde haben in ihre Gärten eingeladen. Familie Angst ist eine davon. Ein Rundgang durch ihren Garten zeigt: Die Anlage ist vielfältig, von blühenden Blumen über Gemüse ist von allem etwas dabei. «Wir freuten uns schon am frühen Morgen über den Besuch aus der Nachbarschaft», sagt Elisabeth Angst.

Alle Farben säumen die Blumenbeete

Auch Zinnien wachsen im Garten. Sie sind pflegeleicht und präsentieren sich in grosser Farbenvielfalt. Allein oder in Kombination mit anderen sonnenhungrigen Sommerblumen wie Dahlien schmücken sie die Beete. Bei den Besuchern sind auch essbare Blumen wie Borretsch und Kapuzinerkresse Thema. Auf dem festlichen Gartentisch steht ein bunter und frisch gepflückter Blumenstrauss.

Die Gastgeber Elisabeth und Peter Angst führen die Gäste durch den Garten. Die Namen der Pflanzen seien nicht alle bekannt, doch jede Pflanze hat eine eigene Geschichte zu erzählen. Etwa die roten Rosen, die zweimal im Jahr blühen. Die Pflanzenstöcke bleiben im Winter in der Erde und kommen wieder zum Blühen.

Mit Rabatten ist der Blumengarten terrassenähnlich angelegt. «Das erleichtert das Jäten», sagt Peter Angst. Ist man unten im Gemüsegarten, schweift der Blick hoch nach oben auf die gesamte Blütenpracht. Auch der rote Fuchsschwanz ist in Angsts Garten ein Blickfang. Schatten wirft der gross gewachsene Kornelkirschenbaum.

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