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Ein willkommener Rohrbruch in Arbon

Direkt vor dem Stadthaus mussten Bauarbeiter die Strasse aufreissen. Für lokale Politiker die Bestätigung, dass das Projekt «Lebensraum Altstadt» genau zum richtigen Zeitpunkt kommt.
Markus Schoch
Am Donnerstag wird das Malheur mithilfe eines Baggers behoben. Bild: Valentina Thurnherr

Am Donnerstag wird das Malheur mithilfe eines Baggers behoben. Bild: Valentina Thurnherr

Der Zeitpunkt und der Ort sind schon fast verdächtig. Am Donnerstag brach auf der Hauptstrasse unweit des Stadthauses ein Wasserrohr. Das passiert zwar immer wieder. Auch auf der Hauptstrasse, wo bereits einmal Anfang Jahr eine marode Leitung dem Druck nicht mehr standhielt. Doch diesmal passt das Unglück einigen Politikern richtig gut ins Konzept. Es ist die Bestätigung ihrer Warnung, dass es eilt und die Stadt letztlich teuer zu stehen käme, wenn jetzt nicht Nägel mit Köpfen gemacht würden.

Zweieinhalb Millionen Franken für Sanierungsmassnahmen

Um was geht es? Am 23. September stimmen die Arboner über das Projekt «Lebensraum Altstadt» ab, dessen Realisierung die Stadt rund 2,67 Millionen Franken kosten würde. Geplant ist, die Haupt- und Promenadenstrasse zu einer Begegnungszone zu machen. Die Gegner der Vorlage sagen, die Stadt könne sich in der aktuellen finanziellen Situation die Investition nicht leisten. Die Befürworter halten dagegen, die Stadt könne es sich umgekehrt nicht leisten, das Projekt zu verschieben. Denn 90 Prozent der geplanten Ausgaben gehen aufs Konto von unumgänglichen Sanierungsmassnahmen, unter anderem im Bereich der Kanalisation, die in einem schlechten Zustand sei. Damit zu warten und sich mit Flickwerk über die Zeit zu retten, sei keine gute Idee, argumentieren die Befürworter der Vorlage. Es werde nie mehr so günstig für die Stadt sein wie jetzt, auch das (Leitungs-) Problem unter dem Boden systematisch anzugehen. Denn der Bund würde sich über das Agglomerationsprogramm substanziell an den Kosten beteiligen.

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