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HRS will ein Wahrzeichen für die Stadt Arbon bauen

HRS will im Saurer WerkZwei für 28 Millionen Franken ein Wohn- und Geschäftshaus bauen. Das auf diesem Areal ursprünglich geplante Hotel soll auf ein anderes Baufeld verlagert werden.
Valentina Thurnherr
Diese Visualisierung zeigt, wie das Gebäude auf der Südseite aussehen soll. (Bild: PD)

Diese Visualisierung zeigt, wie das Gebäude auf der Südseite aussehen soll. (Bild: PD)

Im WerkZwei neben dem «Hamel» sollte eigentlich ein Hotel entstehen. Zusätzlich wollte die HRS Real Estate AG beim Hotel Metropol ihr Projekt «Riva» realisieren, bei dem zuletzt der Natur- und Heimatschutz Rekurs eingelegt hatte. «Dadurch ist diese Baurealisierung noch immer hängig», sagt Martin Kull, CEO der HRS. Aufgrund dieser Blockade verzögere sich auch das Projekt Hotel Saurer WerkZwei, das nun auf ein anderes Baufeld verlagert werden soll. «Wir haben immer kommuniziert, dass dieses Hotel geplant und realisiert wird, wenn die Realisierung des Projekts «Riva» mit den Eigentumswohnungen, dem öffentlichen Restaurant und dem Saal sichergestellt ist.»

Die Stadt schrieb 2016 einen Wettbewerb aus, bei dem sie verlangte ein Projekt mit Saal und Gastronomie zu erbauen. In der Folge haben elf Architekten ihre Ideen vorgestellt, wobei das Projekt «Riva» den ersten Platz erzielte.

Loggias mit Sicht auf den See

Die Überbauung beim Hamelplatz soll mit seinem Wohnturm ein gemäss HRS weitherum sichtbares Wahrzeichen werden und den Eingang zur Stadt Arbon markieren. Im Turm sollen pro Geschoss jeweils zwei Zweieinhalb- und zwei Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen entstehen. Die Appartements werden eine grosszügige Loggia mit Sicht auf den See haben. Dem Baugesuch ist weiter zu entnehmen, dass im Erdgeschoss Gewerbeflächen entstehen sollen. Auch ein Restaurant oder Café, das sich zum Hamelplatz hin öffnet, wird sich dort finden.

Das sogenannte Wohnensemble bildet einen abgestuften geschlossenen Blockrand. Diese Gliederung soll für eine optimale Belichtung im Innenhof sorgen. Zu den Nachbargebäuden Presswerk und Hamel werden Strassen gebaut, die das Ensemble der zwei umgenutzten Industriebauten und des neuen Gebäudes zusammenfassen. Die äussere Erscheinung soll ausserdem, durch das Verwenden von rötlichem Klinkermauerwerk, an alte Industriegebäude erinnern. Damit will die HRS einen Tribut an die Vergangenheit des Areals zollen. Geplant ist, dass der Wohn- und Geschäftskomplex bis Frühling 2021 fertiggestellt wird. Die Gesamtkosten belaufen sich laut CEO Martin Kull auf rund 28 Millionen Franken.

Unterlagen liegen bis zum 1. August auf

Das Baugesuch liegt seit Freitag öffentlich auf. Einsprachen können innerhalb der Auflagefrist, also bis zum 1. August, schriftlich an die politische Gemeinde Arbon gerichtet werden.

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