Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ein Vortrag in Romanshorn informiert über die Zero-Waste-Bewegung

Gegen zu viel Abfall: Eine Informationsveranstaltung vermittelte Tipps für ein bewussteres Konsumieren.
Markus Bösch
Sie machten Lust, gegen unnötigen Abfall aktiv zu werden: Andreas Fürst (Mitte), Daniel Fürst und Natacha Espirito Santo (rechts) (Bild: Markus Bösch)

Sie machten Lust, gegen unnötigen Abfall aktiv zu werden: Andreas Fürst (Mitte), Daniel Fürst und Natacha Espirito Santo (rechts) (Bild: Markus Bösch)

Die Zahlen und Bilder sprechen eine deutliche Sprache: Jeder Schweizer verursacht pro Jahr über 700 kg Abfall und nur die Hälfte davon wird recycelt. Andreas und Daniel Fürst vom Unverpacktladen in Bülach und Natacha Espirito Santo vom Verein Zerowaste stellten die Problematik und Ideen zur Abhilfe in einem Vortrag vor. Eingeladen hatten die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Romanshorn und das Label «Grüner Güggel».

Die Gebrüder Fürst sagen:

«Gemeinsam können wir etwas ändern und bewegen.»

Der Plastikmüll in den Meeren und die Auswirkungen auf Tiere und Menschen hätten sie bewogen, aktiv zu werden. «Und der mit all dem Kunststoff verbundene Verbrauch von Erdöl erst recht.» Sehr authentisch riefen sie dazu auf, erste Schritte zu tun – und den Gegenwind auszuhalten.

Im gleichen Sinn zeigte Natacha Espirito Santo vom Verein Zerowaste auf, dass die Sensibilisierung in diesem Bereich unweigerlich zu einem bewussteren Konsumieren führt: «Mit Stahltrinkflasche, Stoffsäckchen, festen Seifen und dem Einkaufen in SecondHand wird die Abfallflut rasch kleiner», sagt die Botschafterin, deren Verein bereits 1000 Mitglieder zählt.

Die Fragen der zahlreichen Besucher zeigten unmissverständlich auf, dass das Thema beschäftigt und angekommen ist. Gleichwohl seien sowohl die Produzenten und als auch der Gesetzgeber in der Pflicht, mitzuhelfen die Plastikberge zu vermindern.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.