Ein Tank für die WC-Spülung - im Weinfelder Martin Haffter Schulhaus ist der Grauwassertank versetzt worden

Um das Regenwasser nutzen zu können wurde am Freitag der Grauwassertank versetzt. Er fasst 46'000 Liter Wasser und ist ein Teil der ökologischen Bauweise des Schulhausneubaus.

Merken
Drucken
Teilen

(Bild: PD)

(red) Bei bestem Frühlingswetter hat der Neubau des Martin-Haffter-Schulhauses in den letzten Wochen entscheidende Fortschritte gemacht. Spektakulär schwebend wurde am vergangenen Freitag der 46'000 Liter fassende Grauwassertank versetzt. In ihm wird das Dachflächenwasser gesammelt wenn es regnet.

5 Bilder

Es wird damit gerechnet, dass damit das gesamte Wasser für Toilettenspülungen und die Bewässerung der Aussenanlagen völlig unabhängig vom Trinkwassernetz genutzt werden kann. Dieses Vorgehen ist ein Teil dessen, dass der ganze Neubau auf verschiedensten Ebenen grösstmögliche Rücksicht auf ökologische Aspekte nimmt.

Gute Isolationen nach neuestem Standard sind heute selbstverständlich. So stehen derzeit über dem verbleibenden Notspital die Rasterfelder für das Fundament. Diese werden mit Isolationsmaterial verfüllt, sobald die Abdichtung zum alten Unterbau fertiggestellt und die Dichtekontrollen abgeschlossen sind.

Alle Holzbauteile stammen aus der Region

Eine spezielle Besonderheit ist die enge Verzahnung zwischen Unterricht und Baufortschritt. Mit «Üses Holz - Üsen Stolz» begleiten die Klassen das Projekt. Dabei begegnen die Kinder dem Baustoff vom Forst bis zum fertigen Klassenzimmer. Sämtliche Holzbauteile stammen aus der direkten Umgebung Weinfeldens, und alle Bearbeitungsschritte erfolgen im Umkreis von 35 Kilometern.