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Ein stilles Ende in Salmsach

Jetzt ist es definitiv: Die Jurten in der Salmsacher Bucht kommen weg. Über die Gründe sagen die Beteiligten nichts. Doch im Dorf wird geredet.
Markus Schoch
Vor drei Jahren war die Welt von Sabrina Hiller in der Salmsacher Bucht noch in Ordnung. Bild: Reto Martin (6. November 2015)

Vor drei Jahren war die Welt von Sabrina Hiller in der Salmsacher Bucht noch in Ordnung. Bild: Reto Martin (6. November 2015)

Die Mitteilung der Gemeinde ist auf das absolute Minimum beschränkt. «Der Pachtvertrag von Sabrina Hiller, unikaat GmbH, mit den Jurten in der Salmsacher Bucht wird per 31. Oktober im gegenseitigen Einverständnis beendet.» In einem Jahr wäre er ausgelaufen.

Über die Gründe für das vorzeitige Ende lässt sich von den Beteiligten nichts in Erfahrung bringen. Dem offiziellen Wortlaut gebe es nichts hinzuzufügen, sagt Gemeindepräsident Martin Haas. Nur soviel: Er bedauere die Entwicklung. «Es ist wirklich schade. Es war das richtige Projekt für den richtigen Ort.»

Hiller vermietete drei kleinere Jurten an Gäste zur Übernachtung und betrieb in einer grossen Jurte eine Gastwirtschaft. Zu Gerüchten nehme er keine Stellung, sagt Haas. Im Dorf ist davon die Rede, dass es Hiller mit der Ordnung nicht so genau gehalten haben soll und mit den finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Gemeinde im Rückstand war. Hiller selber war nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die auf ihrer Website angegebene Telefonnummer ist bereits nicht mehr in Betrieb. Das Handy nimmt sie nicht ab.

Dass die Rechnung nicht aufgegangen sein soll, wäre erstaunlich. Denn immer wieder betonte Hiller in der Vergangenheit gegenüber der Thurgauer Zeitung, wie gut es ihr laufe.

Bereits neue Ideen für Entwicklung der Bucht

Vor dem Start in die zweite Saison im Mai 2016 sagt Hiller:

«Ich hätte mir das nie vorstellen können, dass mein Angebot so gut ankommt bei den Gästen».

Und von Dritten weiss die Thurgauer Zeitung, dass Hiller an einem anderen Ort weiter machen will mit ihren speziellen Zelten, die sie jetzt angeblich in einer Scheune einstellt. Diese Woche hat sie die Rundzelte abgebrochen. Die Gemeinde überlegt sich derweil, wie es in der Bucht weiter gehen soll - unabhängig von der neuesten Entwicklung.

Eine Gruppe sei an der Arbeit und habe an einer ersten Sitzung eine Auslegeordnung gemacht sowie Ideen entwickelt, sagt Gemeindepräsident Haas. Bereits im nächsten Jahr soll ein erstes Projekt umgesetzt werden, zu dem er aber noch nichts sagen könne. Einer möglichen, vom Kanton ins Auge gefassten Umleitung der Aach komme es nicht in die Quere.

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