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2:6 in Olten - Der HC Thurgau verpasst den Sprung an die Tabellenspitze

35 Minuten lang spielt der HC Thurgau in Olten wie der neue Leader der Swiss League. Dann bricht er ein. In der Tabelle rutschen die Ostschweizer damit einen Platz ab auf Rang drei.
Matthias Hafen
Oltens Daniel Eigenmann erzielt auf kuriose Weise das 4:2 zu Beginn des Schlussdrittels. Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Oltens Daniel Eigenmann erzielt auf kuriose Weise das 4:2 zu Beginn des Schlussdrittels. Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Alarmierend ist die 2:6-Kanterniederlage in Olten nicht. Dafür hat der HC Thurgau auch am Freitagabend wieder zu gut gespielt, die Begegnung mit den ambitionierten Solothurnern sogar 35 Minuten lang im Griff gehabt. Dann aber drehte das Heimteam mit einem Doppelschlag innert 73 Sekunden durch Michael Rudolf und Marco Truttmann das Skore vom 1:2 zum 3:2. Rudolphs Treffer war gar ein Shorthander.

Mit den Emotionen reisst Olten das Spieldiktat an sich

Das war zu viel für die mentale Verfassung des HCT, der mit einem weiteren Sieg, dem fünften in Folge, die Tabellenführung in der Swiss League hätte übernehmen können. Denn jetzt waren auch die Emotionen im Stadion Kleinholz entfacht, die der HCT zuvor fast zwei Drittel lang mit einem frechen, attraktiven Auftritt unterdrücken konnte. Vom 2:3-Rückstand aber erholte sich die Mannschaft von Trainer Stephan Mair nicht mehr. Auch, weil sich zu Beginn des Schlussdrittels alles Pech um das Tor von Goalie Janick Schwendener versammelte. Der bedauernswerte HCT-Schlussmann lenkte 27 Sekunden nach Wiederanspiel einen Schuss von Olten-Verteidiger Daniel Eigenmann unglücklich ins eigene Tor ab, nachdem der Puck von hinter dem Tor zurückgeprallt war. Spätestens jetzt war klar, dass nicht mehr viel ging bei den Ostschweizern. Bis am Schluss sollten Fabio Hollenstein (6./1:0) und Melvin Merola (16./2:1) die einzigen Thurgauer Torschützen bleiben.

Das 2:6 gegen die neu sechstplatzierten Oltner ist kein Untergang für den immer noch drittplatzierten HC Thurgau. Jedoch ist das Resultat ein Schuss vor den Bug des HCT-Dampfers, der sich zuvor langsam und stetig Richtung Swiss-League-Spitze bewegte. Oder anders gesagt ein Zeichen dafür, dass auch Partien, die vermeintlich zu seinen Gunsten laufen, schneller verloren gehen können, als einem lieb ist.

Olten – Thurgau 6:2 (1:2, 2:0, 3:0)

Kleinholz – 2475 Zuschauer – SR Potocan/Unterfinger, Huguet/Rebetez.
Tore: 6. Hollenstein (Niedermaier) 0:1. 15. (14:27) Knelsen (Heughebaert, Truttmann) 1:1. 16. (15:29) Merola (Michael Loosli, Brändli) 1:2. 36. (35:39) Rudolf (Elsener/Ausschluss Sartori!) 2:2. 37. (36:52) Truttmann (Rytz) 3:2. 41. (40:27) Eigenmann (Sartori, Schirjajew) 4:2. 49. Schirjajew (Lüthi/Ausschluss Merola) 5:2. 56. Knelsen (Truttmann, Rytz) 6:2.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Olten, 3-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Olten: Matthys; Rytz, Elsener; Sartori, Eigenmann; Heughebaert, Lüthi; Maurer; Wyss, Knelsen, Truttmann; Fogstad Vold, Schirjajew, Haas; Lanz, Rudolf, Weder; Rexha, Weibel.
Thurgau: Schwendener; Parati, Seiler; Wildhaber, Steinauer; Collenberg, Scheidegger; Engeler; Hobi, Connor Jones, Kellen Jones; Altorfer, Rundqvist, Janik Loosli; Michael Loosli, Brändli, Merola; Niedermaier, Hollenstein, Frei; Moser.
Bemerkungen: Olten ohne Schwarzbach (abwesend/familiäre Gründe), Weisskopf, Rouiller, Nunn und Horansky (alle verletzt). Thurgau ohne Fechtig, Moosmann (beide verletzt), Dufner, Rehak (beide Rapperswil-Jona/NLA), Kellenberger (überzählig) und Zanzi (Farmteam).

9:2 - Visp reist mit breiter Brust nach Weinfelden

Der EHC Visp, am Sonntag nächster Gegner des HC Thurgau, besiegte den EHC Winterthur in der neuen Lonza-Arena gleich mit 9:2. Sechs Tore gingen alleine auf das Konto der beiden Nordamerikaner Troy Josephs (4 Tore/1 Assist) und Mark Van Guilder (2 Tore/2 Assists). Nach zwei Dritteln hatten die neu siebtplatzierten Walliser schon 8:0 geführt. Thurgau gegen Visp wird am Sonntag um 17.30 Uhr in der Weinfelder Güttingersreuti angespielt. (red)

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