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Ein Schräger Uhu trifft in Berg auf kuriose Gäste

Am Samstag hat die Theatergruppe der Musikgesellschaft Berg einen gelungenen Theaterabend veranstaltet. Mit einem amüsanten Stück lockte sie Hunderte von Zuschauern in die Turnhalle Neuwies.
Monika Wick
Viele Zuschauer verfolgen das Theaterstück in der Turnhalle Neuwies in Berg. (Bild: Andrea Stalder)

Viele Zuschauer verfolgen das Theaterstück in der Turnhalle Neuwies in Berg. (Bild: Andrea Stalder)

Man nehme einen impulsiven Portier, eine vorlaute Empfangsdame, eine untalentierte Schauspielerin, einen lebensmüden Theaterkritiker sowie ein paar weitere undurchsichtige Hotelgäste. Alle zusammen platziere man in der Lobby des Hotels «Zum schrägen Uhu». Wenn man dem Ganzen noch eine Halle voller gutgelaunter Zuschauer hinzufügt, gelingt das Rezept perfekt.

Beweis dafür ist der Theaterabend, zu dem die Theatergruppe der Musikgesellschaft Berg am Samstag eingeladen hat. Nachdem die 1993 gegründete Gruppe, in den Jahren 2014 bis 2017 eine Pause einlegte, kehrte sie im letzten Jahr auf die Bühne zurück. Diese Entscheidung wird von der Bevölkerung goutiert. «Im letzten Jahr spielte die Theatergruppe noch in der kleinen Halle, in diesem Jahr füllt sie schon die Turnhalle», sagt Ramona Indermaur, die durch das Programm führt.

Zusammentreffen für ein mörderisches Wochenende

Punkt 19 Uhr teilt sich der schwere, braune Vorhang und gibt den Blick auf den Eingangsbereich des Hotels «Zum schrägen Uhu» frei. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Mit viel komödiantischem Talent erzählen Sepp Koster, Judith Schönenberger, Brigitte Indermaur, Claudia Rusch, Priska Mäder, Roger Brumana Martin Müller sowie Kurt Indermaur die Geschichte von acht verschiedenen Charakteren, die für ein kurzes, entspanntes, aber auch mörderisches Wochenende zusammentreffen.

Mit den teils überzeichneten Darstellungen der Figuren sorgen die Laienschauspieler immer wieder für grosses Gelächter. Daneben sorgen etliche Irrungen und Wirrungen dafür, dass die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten wird.

«Mit Sepp bin ich schon zur Schule gegangen. Der war schon immer ein Lustiger»

verrät eine Zuschauerin lachend. Auch vielen anderen Zuschauern scheint der Theaterabend gefallen zu haben. Mit Jubelrufen und tosendem Applaus bedanken sie sich für das Gezeigte. Bleibt zu hoffen, dass die Theatergruppe auch im nächsten Jahr neben «Ghackets und Hörnli» wieder ein Theaterstück serviert.

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