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Die acht Meter grosse Burnina bekommt ein Push-Up-BH und Stroh ins Dekolleté

Der Arschkarten-Club strebt mit dem pinken Oberteil einen Weltrekord an. Am Mittwoch fand die Anprobe statt. Das Stoffteil soll mit der riesigen Holzpuppe am «Burning Ass» vom 31. Juli in Flammen aufgehen.
Mario Testa
Daniel Schmid, Brigitte König, Antje Haffter und Chantal Hebeisen bekleiden Burninas Torso mit dem BH. (Bild: Mario Testa)

Daniel Schmid, Brigitte König, Antje Haffter und Chantal Hebeisen bekleiden Burninas Torso mit dem BH. (Bild: Mario Testa)

An ihr ist alles Natur pur: Die Haare aus Stroh, der Körper aus Schweizer Fichte und der BH aus Baumwolle. Zugegeben, die einigen hundert Schrauben und Tacker trüben die Ökobilanz ein wenig, zudem kommen die weiblichen Rundungen von Burnina etwas kantig daher. Stolz auf ihre Naturschönheit sind die Macher vom Arschkarten-Club Strohwilen natürlich trotzdem – speziell jetzt, da ihre Riesin den wohl grössten gestrickten BH der Welt trägt.

«In den vergangenen Wochen haben 100 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Frauen vom evangelischen Frauenverein Wil gegen 400 quadratisch Blätze für den BH glismet», sagt Clubmitglied Brigitte König. «Sie waren so fleissig, dass wir fast zu viele Blätze für den BH hatten. Also haben wir ihn halt etwa grösser gemacht und an manchen Stellen verstärkt.» – «Und damit es die Körbchen auch schön füllt, werden wir noch etwas Stroh darunter stopfen», ergänzt Clubpräsident Daniel Schmid.

Mit dem pinken Büstenhalter strebt der Arschkartenclub einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde an (unsere Zeitung berichtete) für den grössten handgestrickten BH der Welt. «Am Burning Ass vom 31. Juli in Strohwilen werden zwei unabhängige Zeugen dann noch die Grösse des BHs aufnehmen und so für den Rekord bürgen, einer von ihnen ist sogar Notar», sagt Schmid.

Anprobe in Maurer Holzbaufirma

Am Mittwochabend fand die erste Anprobe des BHs bei Burnina statt, die derzeit noch in einzelne Segmente zerteilt in Mauren bei der von Siebenthal Holzbau AG auf ihr Verderben wartet. Die Firma unterstützt den Club mit ihrem Vorhaben, sägt die Holzteile für die Clubmitglieder zu und gibt ihnen Platz zum Zusammenbau der Riesen-Holzdame. «Burnina wird 30 Zentimeter grösser sein als Burnie im vergangenen Jahr», sagt Schmid. «Frauen möchten ja lange Beine, und so haben wir sie auch gebaut.»

Die Holzpuppe Burnina besteht aus mehreren Segmenten. (Bild: Mario Testa)

Die Holzpuppe Burnina besteht aus mehreren Segmenten. (Bild: Mario Testa)

Burnina kriegt auch eine Handtasche, darin steckt die obligate Arschkarte. «Wir konnten sie ihr ja nicht gut ins Füdli stecken, sie trägt ja einen Rock – in der Handtasche passts aber gut», sagt Schmid und grinst. Burnina bekommt auch lange Zöpfe. Zweieineinhalb Strohballen Heu haben Brigitte König und Antje Haffter für die Zöpfe verflochten. «Sie hat sehr viel Haar», sagt König. «Damit es hält, haben wir das Stroh um ein Hanfseil gewickelt und mit Schnurr festgezurrt. Es muss ja alles brennbar sein.»

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