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Ein neues Kirchgemeindehaus in Amriswil wäre eine Vereinfachung

Die evangelische Kirchgemeinde hat eine Machbarkeitsstudie zum Bau eines Kirchenzentrums ausarbeiten lassen. Diese wurde am Sonntagmorgen vorgestellt.
Maria Keller
Kirchenpräsidentin Claudia Schindler. (Bild: Maria Keller)

Kirchenpräsidentin Claudia Schindler. (Bild: Maria Keller)

Es ist so weit. Die Machbarkeitsstudie der evangelischen Kirchgemeinde Amriswil zum Bau eines Kirchenzentrums liegt fertig auf dem Tisch. Noch ist es eine Studie. «Ein möglicher Plan und kein fertiges Projekt», betont Otto Seger, Leiter des Ressorts Liegenschaften. Nach dem Gottesdienst bleibt um 11 Uhr gut die Hälfte der Leute sitzen. Denn diese Pläne betreffen die Amriswiler Kirchbürger direkt. Die Firma Buffoni Bühler AG unter der Leitung von Michael Bühler erarbeitete nach Vorgabe des Liegenschaftskonzepts der Kirchenkommission eine Machbarkeitsstudie für ein Kirchenzentrum, das direkt neben der evangelischen Kirche Platz finden soll. Drei Varianten wurden nach unterschiedlichen Bedürfnissen geprüft und eine hat es aufs Podest geschafft. Ein neues Kirchenzentrum solle «Menschen verbinden und neue Beziehungen schaffen», sagt Claudia Schindler.

Die Liegenschaften sind verstreut

Die bisherigen Liegenschaften der Kirchgemeinde – fünf an der Zahl – seien in ihrem Standort zu sehr verstreut und teils kostenaufwendig. Ein neues Kirchenzentrum biete Chancen und Einsparungspotenzial im Zentrum, sagt Bühler. «Der Kirchenbetrieb würde mit der kirchennahen Lage enorm vereinfacht.» Das Raumkonzept der möglichen Liegenschaft sieht ein zweistöckiges Gebäude vor, mit Zugang zu einer Tiefgarage im Untergeschoss. Die Räumlichkeiten böten Platz für einen Saal mit angrenzendem Jugendraum und verschiedenen Nebenräumen im Erdgeschoss sowie Sitzungszimmer, Bibliothek und Gruppenräume im Obergeschoss. «Die Räumlichkeiten wären multifunktional brauchbar», sagt Bühler. Je nach Bedürfnissen könne daraus ein Treffpunkt für kirchliche Jugendgruppen, ein Kinderhort während des Gottesdienstes, ein Veranstaltungsort oder ein Schulzimmer für Religionsunterricht werden. Auch Arbeitsräume für die Kirchenverwaltung, Pfarrer oder Gottesdienstvorbereitung sind denkbar. Das umbaute Volumen fasse in der Theorie rund 10000 Kubikmeter. Der Saal könne mit einer Erweiterungsmöglichkeit bis zu 220 Personen fassen.

8,3 Millionen Franken Investitionskosten

Um die neue Liegenschaft finanzieren zu können, müsste der Steuersatz laut Seger um fünf Prozentpunkte erhöht werden. Die Investitionskosten wurden auf insgesamt 8,3 Millionen Franken berechnet. Ein genaues Finanzierungsmodell würde in einem nächsten Schritt ausarbeitet werden. Fällt der Grundsatzentscheid zur Projektrealisierungsabsicht positiv aus, würde ein Kredit eingeholt und die konkrete Vorbereitung und Durchsetzung eines Projektwettbewerbs gestartet werden. «Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Projekt einen Schritt in die Zukunft machen können und empfehlen, die Idee am Standort Ost zu realisieren», sagt Seger.

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