Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ein neuer Kandidat will Kesswiler Gemeindepräsident werden

Nach schlechtem Ergebnis im ersten Wahlgang: Katja Nobs tritt nicht mehr fürs Gemeindepräsidium an. Nun steigt ein Neuer ins Rennen.
Manuela Olgiati, David Grob
Roger Simmen aus Weinfelden möchte Kesswiler Gemeindepräsident werden. (Bild: PD)

Roger Simmen aus Weinfelden möchte Kesswiler Gemeindepräsident werden. (Bild: PD)

Die Bombe platzt am Ende der Kesswiler Budgetversammlung am Dienstagabend. Katja Nobs stellt sich für den zweiten Wahlgang nicht mehr zur Verfügung. Mit Roger Simmen aus Weinfelden tritt nun ein neuer Kandidat an, wie die Wahlkommission im Anschluss an die Budgetversammlung mitteilte.

Ein Grund für Nobs Rückzug ist sicherlich ihr schlechtes Abschneiden im ersten Wahlgang. Sie erhielt gerade mal hundert Stimmen – obschon sich ihr Gegenkandidat Daniel Fuchs bereits vor der Wahl aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte. Dennoch wurde er mit 256 Stimmen zum Gemeindepräsidenten gewählt. Fuchs nahm die Wahl nicht an.

Nobs sagt:

«Den Ausschlag für meinen Rückzug hat aber schliesslich die Kandidatur von Roger Simmen gegeben.»

Die bisherige Gemeinderätin strebt nun ihre Wiederwahl in den Gemeinderat an, was ihr wichtig sei. Simmens Kandidatur kommt überraschend. Erst letzte Woche kontaktierte er den jetzigen Gemeindepräsidenten Kurt Henauer wegen einer allfälligen Kandidatur. Daraufhin setzte sich die Wahlkommission mit ihm in Verbindung.

Simmen stand 2003 als Präsident der FDP Weinfelden vor, zog sich schliesslich aus der Politik zurück und konzentrierte sich seither stärker auf sein Modefachgeschäft für Herren in Weinfelden. Simmen sagt:

«Jetzt möchte ich mich aber wieder stärker politisch engagieren.»

Das 40-Prozent-Pensum des Kesswiler Gemeindepräsidenten sei ideal und gut mit seinem Geschäft vereinbar.

Engagierte Diskussionen um das Budget

Eigentlicher Anlass der Versammlung war aber das Budget. Engagiert diskutierten 121 von insgesamt 654 Stimmberechtigten über die Ausgaben. Gemeindepräsident Kurt Henauer führte am Dienstagabend in der Mehrzweckhalle Kesswil durch ein mit Zahlen befrachtetes Programm. Die Finanzen in Kesswil sind stabil», sagt er. Der Finanzplan zeige einen Anstieg der Ausgaben in den kommenden Jahren. Ein wesentlicher Teil macht die Gas- und Wasserversorgung sowie die Abwasser- und Meteorwasserableitung aus.

Budget wurde genehmigt

Das Budget 2019, das bei einem Aufwand von 3,4 Millionen Franken ein Defizit von 43200 Franken ausweist, genehmigten 113 Stimmberechtigte. Ebenso wurde der gleichbleibende Steuerfuss sowie die Feuerwehrersatzabgabe bewilligt. Im Anschluss an die Budgetversammlung stellten mehrere Stimmbürger Anträge zur Planung eines Generationenhauses im historischen Dorfkern, die jedoch allesamt keine Mehrheit fanden.

Hingegen wurde der Antrag des Gemeinderates mit 79 Stimmen gutgeheissen. Damit wird dieser beauftragt, das Projekt Generationenhaus weiter zu bearbeiten. Der Gemeinderat erhält somit die Kompetenz, nach der Gründung einer Genossenschaft einen Baurechtsvertrag mit detaillierten Eckpunkten, anzubieten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.