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Ein neuer Gewerbepark für Arbon: Bei Steineloh soll gebaut werden

Die Stadt Arbon hat den Gestaltungsplan Brunewis vorgestellt. An der Präsentation waren vor allem besorgte Anwohner.
Marco Cappellari
So könnte der Gewerbepark dereinst aussehen. Eine Strasse erschliesst die unterschiedlichen Baubereiche. (Bild: Baumschlager Hutter Partners)

So könnte der Gewerbepark dereinst aussehen. Eine Strasse erschliesst die unterschiedlichen Baubereiche. (Bild: Baumschlager Hutter Partners)

«Das Baugesetz ist komplex, ich weiss», sagte Projektentwickler Daniel Rietmann nach der zigsten Frage aus dem Publikum. Zur Infoveranstaltung zum Gestaltungsplan Brunewis am Mittwochabend erschienen vor allem Anwohner, die Rietmann, Architekt Jesco Hutter und Stadtplanerin Fabienne Egloff mit Fragen regelrecht löcherten. Noch bevor die offizielle Fragerunde eröffnet war, schnellten reihenweise Hände nach oben. Die spannendste Frage des Abends: Wie hoch werden die Gebäude im Brunewis?

Die Vertreter der Stadt und der Bauherrschaft gaben sich dabei grosse Mühe, die Fragen der besorgten Anwohner zu beantworten. Nebst der zulässigen Maximalhöhe sorgte vor allem das Schweizer Baugesetz für Verwirrung. Nicht jedem war klar, was ein Gestaltungsplan überhaupt ist. «Wann muss ich Einsprache erheben?» oder «Was ist der Unterschied zwischen Gesamt- und Fassadenhöhe?», wollten beispielsweise die Anwesenden wissen.

Maximalhöhe reduziert

Der Gestaltungsplan legt die Rahmenbedingungen fest, an die sich spätere Baugesuche halten müssen. So sind unter anderem die erwähnte maximale Gebäudehöhe festgelegt, der Abstand zu umliegenden Liegenschaften und Begrünungskonzepte.

Der Plan befasst sich mit dem Gebiet Brunewis im Norden Arbons. Angrenzend an den Weiler Steineloh soll dort ein Gewerbepark entstehen. Die Stadt freut sich vor allem auf die Arbeitsplätze, die das Projekt nach Arbon bringen könnte. Der Plan ist nach dem Vorprüfungsbericht des kantonalen Departements für Bau und Umwelt vom März 2018 überarbeitet worden.

Die ursprünglich vorgesehene maximale Gebäudehöhe von 30 Metern ist auf eine Fassadenhöhe von 15,20 Meter reduziert worden. Im Gespräch war auch eine teilweise Wohnnutzung, die wieder verworfen wurde.

Bruno Rieser von der Firma Ri-Ma Immobilien kaufte das 57000 Quadratmeter grosse Gebiet der Arbonia-Forster- Gruppe (AFG) ab.

Geplanter Gewerbepark

Der Gestaltungsplan sieht verschiedene Baubereiche vor, die um eine Erschliessungsstrasse liegen. Diese wird von der Amriswilerstrasse in den Gewerbepark einbiegen. Begrünungen an der Grenze zu umliegenden Liegenschaften sollen die Übergänge sanfter gestalten. Ausserdem wird der Abstand zu Nachbarhäusern punktuell über die gesetzlich erlaubten vier Meter erhöht.

Die verschiedenen Baubereiche sind in der Höhe abgestuft: aussen die niedrigeren, innen die höheren Gebäude. Die Bereiche werden bebaut, sobald Interessenten vorhanden sind. «Einen gibt es bereits», liess Rieser wissen. Die nicht benannte Firma würde etwa 250 Arbeitsplätze schaffen. Auf die Frage einer besorgten Mutter, die sich wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens sorgte, entgegnete er: «Auch ich habe Kinder, ich bin da ganz auf ihrer Seite.»

Das Verkehrskonzept an der Amriswilerstrasse ist allerdings nicht Teil des Gestaltungsplans. Dieses muss erst noch durch das Tiefbauamt erarbeitet werden.

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