Ein Match, zwei Märkte und jede Menge Musik – Am Freitag beginnt die sechste Ausgabe von «Amriswil on Ice»

Die Macher haben bereits Routine im Aufbau. Es gibt allerdings einige Neuerungen.

Manuel Nagel
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Daniel Bill (links) und Karl Spiess studieren an einem Bildschirm den Plan des diesjährigen «Amriswil on Ice»-Areals. (Bild: Manuel Nagel)

Daniel Bill (links) und Karl Spiess studieren an einem Bildschirm den Plan des diesjährigen «Amriswil on Ice»-Areals. (Bild: Manuel Nagel)

Just einen Monat haben die Aufbauten für das sechste «Amriswil on Ice» gedauert, die am 21. Oktober begonnen haben. «Im gewohnten Rahmen», sagt OK- Präsident Karl Spiess. «Da haben wir bereits Routine.» Dennoch gebe es einige Neuerungen, sagt Daniel Bill von der Regio Energie Amriswil (REA), der zusammen mit Spiess im OK sitzt und fürs Eisfeld auf dem Marktplatz mitverantwortlich ist.

Das Restaurant «Eisbrecher» steht zwar am selben Ort wie vor zwei Jahren, doch in diesem Winter übernimmt die «Seelust» aus Egnach die Bewirtung der Gäste. Auch dass der Ankleideraum beheizt sei, betont Bill. Mit Schliessfächern. Das sei nicht überall so. Zudem habe man die Anzahl Schlittschuhe für diesen Winter aufgestockt, da man die letzten Male eher zu wenig hatte. Bill lacht und sagt:

«Der Raum wird immer kleiner vor lauter Schlittschuhen darin.»

500 Paar seien es bestimmt. «Unsere Philosophie ist, höherwertige Schlittschuhe zu kaufen, die nicht nur eine Saison halten und bei denen auch der Schaft stabiler ist», sagt Spiess. Selbst während dieser sechs Wochen würden die Schuhe regelmässig geschliffen.

Amriswiler Gastronomen sollen ebenfalls profitieren

Neu ist die Eisbar, die ebenfalls von der «Seelust» geführt wird. Das Zelt der Bar ist etwas grösser als bisher und kann auch in Verbindung mit dem Eisstockschiessen genutzt werden. Gerade dieses Angebot erfreute sich in den letzten Jahren grosser Beliebtheit bei Firmen und Vereinen. Die Verantwortlichen von «Amriswil on Ice» haben dem Rechnung getragen und neu auch in diesem Bereich eine weitere Toilette installiert, so dass man nicht mehr zum Restaurant laufen muss. Gleichzeitig will man den «Eisbrecher» entlasten. «Viele Firmen wollen vielleicht nur einen Apéro nebst dem Eisstockschiessen machen und dann in einem Restaurant in der Stadt was essen», erklärt Spiess. So könne auch die übrige Gastronomie im Zentrum von «Amriswil on Ice» profitieren.

Karl Spiess sagt, man könne mit dem «Eisbrecher» gar nicht alle Besucher aufnehmen. Es gebe jeweils einen regelrechten Hype während das Eisfeld auf dem Marktplatz aufgebaut sei.

«Energetisch gesehen absolut tragbar»

Zwei Chiller sorgen dafür, dass das Eis gekühlt wird. Zwei deshalb, weil das grosse Eisfeld und das Feld für das Eisstockschiessen verschiedenes Eis benötigen, wie Daniel Bill von der REA erklärt. «Der Strom aus dem Energiecontainer ist zu 100 Prozent aus erneuerbarem Strom. Auch das Gas ist zu 100 Prozent Biogas», sagt Bill. Der ökologische Aspekt werde dadurch enorm gesteigert. Bill und Spiess wissen, dass immer wieder das Thema aufkommt, man vergeude hier viel Strom. Daniel Bill versichtert aber:

«Energetisch gesehen ist das absolut tragbar.»

Neben der Eisarena ist auch sonst allerhand los. Mit dem Eismarkt vom 22. bis 24. November und dem Weihnachtsmarkt am 7. Dezember kommt vorweihnachtliche Stimmung auf. Zudem treten diverse Musiker wie «RedCube» und die «Krainer Freunde» oder mehrere DJs in den nächsten sechs Wochen auf. Und am 9. Dezember gibt es den obligaten Plauschmatch.

«Amriswil on Ice» dauert vom 22.November bis zum 5. Januar.